0 Bewertungen
21.07.2007 
E-Mail-Verkehr

Spam lässt sich abwehren

von Niklas Hoy und Wirtschaftswoche

Völlig vermeiden lassen sich lästige Mails nicht. Doch mit ein paar simplen Kniffen ist die Flut einzudämmen.

Verschiedene Mail-Adressen

Geben Sie Ihre Adresse grundsätzlich nur an, wenn es unbedingt nötig ist. Neben Ihrer eigentlichen Kennung können Sie sich eine kostenlose Mail-Adresse einrichten, etwa bei GMX, Web.de oder Hotmail. Nutzen Sie diese Adresse für Einkäufe im Internet, Gewinnspiele oder in Internetforen. Läuft dort zu viel unerwünschte Werbung (Spam) auf, löschen Sie die Adresse und richten eine neue ein. Dass die Werbeflut anschwillt, lässt sich kaum vermeiden, schon weil sich kostenlose Anbieter über Werbung finanzieren.

Spezielle Wegwerf-Adressen

Bei besonders dubiosen Internetangeboten sollten Sie Wegwerf-Adressen nutzen, etwa von Spamgourmet. Diese Adressen lassen nur eine von Ihnen festgelegte Anzahl von E-Mails zu. Wird die Zahl überschritten, wird die Post automatisch gelöscht. Wenn Sie sich auf einer Web-Site registrieren müssen, können Sie mit einer Wegwerfadresse zwar den Registrierungscode erhalten, die anschließenden Werbemails landen aber im Müll.


»Fundinfo.com: Hier können Sie 20.000 Fondsdokumente von mehr als 200 Anbietern kostenlos abrufen!


Spamfilter

Zum Schutz Ihrer hauptsächlichen Mail-Adresse: Viele E-Mail-Programme bieten den Einsatz von Spamfiltern an. Sie analysieren die eingehenden Nachrichten. Sprechen die Indizien für Spam, landet die Nachricht in einem separaten Ordner. Diese Vorsortierung spart viel Zeit und erleichtert das Löschen.

Keine Spammails öffnen

Dabei werden oft Daten von speziellen Internet-Servern geladen. Und schon können Spammer feststellen, dass Ihre Adresse tatsächlich existiert. Die Folge ist noch mehr Datenmüll. Aus dem gleichen Grund sollten Sie das Vorschau-Fenster in Ihrem E-Mail-Programm deaktivieren und nie auf Links in Spammails klicken.

Verschlüsselte Mail-Adresse

Wenn Sie Ihre Adresse im Internet angeben müssen, beispielsweise auf einer Firmenseite, so verschlüsseln Sie die Adresse. Zum Beispiel können Sie die Adresse aus einem Bildbearbeitungsprogramm herauskopieren und das Bild auf die Web-Site stellen. So ist sie für Spammer unkenntlich. Auch durch den Einsatz spezieller Java-Skripte, die Sie im Internet über Suchmaschinen leicht finden, können Sie die Adresse vor Spammern wirksam schützen.

Quelle: Wirtschaftswoche


VERGLEICHSRECHNER mehr  
Nutzen Sie hier unseren kostenlosen und unabhängigen Service: Wer bietet Ihnen aktuell die besten Zinsen und Konditionen?
0
Ratenkreditvergleichsrechner Festgeldrechner Tagesgeldrechner Girorechner Sparbriefrechner Hypothekenrechner
Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Blogkommentare zu diesem Artikel

Anzeige

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Voller Gefahren: Die Berliner Bad-Bank-Modelle  Artikel in Merkliste

30.06.2009 von Oliver Stock

Selbst wenn die Bad-Bank-Modelle in Deutschland funktionieren sollten, beschwören sie weitere Gefahren herauf. Kommentar

Handelsblatt-Kommentar

Der Fall Lehman: Wir brauchen neue Gesetze  Artikel in Merkliste

24.06.2009 von Ralf Drescher

Das Hamburger Urteil im Fall Lehman macht Anlegern Mut. Doch für den Anlegerschutz ist noch nichts erreicht. Gefordert ist die Politik. Doch trotz offenkundiger Missstände kommen die Parteien bei dem Thema einmal mehr nicht voran. Kommentar

Handelsblatt Börsenradio 03.07.2009 (Abendausgabe) 

03.07.2009Börsenradio

Druckereien stoppen Herstellung des Quelle-Katalogs - Bundestag billigt Bad-Banks-Gesetz - Zeitung: Real Madrid will mehr Sponsorengelder von Adidas - Premiere heißt ab morgen Sky - Dax gibt geringfügig nach Anhören


Anzeige