10 Jahre Asienkrise
Hintergrund: Kettenreaktion

1997 erschütterte die Asienkrise die weltweite Finanzwirtschaft. Die Krise begann als lokales Problem der thailändischen Währung Baht und endete als gigantische globale Geldvernichtung. Bis heute haben sich Länder wie Japan von den Folgen nicht erholt. Eine Chronologie der Ereignisse.

Mai 1997: Thailands Währung, der Baht, gerät aufgrund Nachrichten über mögliche politische und wirtschaftliche Unsicherheiten ins Trudeln.

2. Juli 1997: Thailand gibt den Wechselkurs seiner Währung frei und bittet den Internationalen Währungsfonds (IWF) um Hilfe. Der Baht stürzt um 20 Prozent ab.

11. August 1997: Der IWF bewilligt einen Kredit von 16 Mrd. US-Dollar für Thailand.

14. August 1997: Indonesien gibt den Kurs seiner Landeswährung Rupie frei. Der Kurs fällt von 2 400 Rupien auf 17 000 Rupien je Dollar.

23. Oktober 1997: Der Hongkonger Hang-Seng-Index bricht um 10,4 Prozent ein – 29,3 Mrd. US-Dollar werden an einem Tag vernichtet.

20. November 1997: Der Won, die Währung Südkoreas, erreicht einen historischen Tiefstand.

12. Januar 1998: Peregrine Investment aus Hongkong, Asiens größte private Investmentbank, meldet Bankrott.

2. März 1998: Indonesien droht eine Hyperinflation; die Nahrungsmittelpreise steigen um über 16 Prozent.

12. Juni 1998: Japan erklärt, dass sich seine Wirtschaft erstmals seit 23 Jahren in einer Rezession befinde.

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