14 000 Menschen in 17 Ländern wurden befragt
Studie: Frauen bei Geldanlage vorsichtiger als Männer

Frauen sind bei der Geldanlage vorsichtiger als Männer. Dies ergab das am Mittwoch veröffentlichte „Investmentbarometer“ des Marktforschers GfK und des „Wall Street Journal Europe“.

HB NÜRNBERG. Demnach bevorzugen Frauen sowohl in Europa als auch in den USA tendenziell risikoärmere Sparanlagen, während Männer stärker zu Aktien und aktienbasierten Fonds neigen.

Generell agiert die Mehrheit der westeuropäischen Sparer vorsichtig, teilte die Gfk in Nürnberg mit. Knapp 60 Prozent haben demnach ihr Geld derzeit in Sparanlagen geparkt. An zweiter Stelle folgen mit 45 Prozent Lebensversicherungen und Pensionskassen. Erst auf dem dritten Platz rangieren Aktien und aktienbasierte Fonds mit 21 Prozent. Dagegen seien in den USA börsennotierte Papiere bei den Privatanlegern nach wie vor beliebt: Rund 40 Prozent halten Aktien und Fondsanteile.

Das vorsichtigere Anlageverhalten von Frauen begründete die GfK auch damit, dass Frauen über weniger Privatvermögen verfügen als Männer. Während 18 Prozent der westeuropäischen männlichen Sparer angaben, mehr als 50 000 Euro zu besitzen, bejahten dies lediglich 11 Prozent der Frauen. Dabei rangieren die deutschen Frauen am Ende der Skala: Lediglich fünf Prozent verfügen über mehr als 50 000 Euro. Für das „Investmentbarometer“ wurden rund 14 000 Menschen in 17 Ländern befragt.

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