Aktien Deutschland
„2014 wird ein Jahr des Stock-Pickings“

Der Dax markiert ein neues Allzeithoch, die magische Marke von 10.000 Punkten scheint in Reichweite. Geht die Rally weiter? Gute Konjunkturdaten stimmen optimistisch. Doch die Aktienauswahl muss gut überlegt sein.
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DüsseldorfSo sieht eine wahre Jahresendrally aus. Drei Handelstage vor Schluss schafft der Dax mit 9471 Punkten ein neues Allzeithoch. Die zwischenzeitlichen Verluste scheinen vergessen, Aktien bleiben im Zinstief gefragt. Angesichts der beachtlichen Hausse fragen sich Anleger, wie weit der Dax noch steigen kann - oder ob eine größere Korrektur droht. Handelsblatt Online hat mit dutzenden Fondsmanagern, Vermögensverwaltern und Analysten gesprochen. Sie verraten, mit welcher Strategie Investoren auch im nächsten Jahr erfolgreich sind.

Konjunktur, Konjunktur, Konjunktur: Finanzexperten sind sich einig, die positive Entwicklung der Weltwirtschaft wird im kommenden Jahr ein wesentlicher Kurstreiber sein – insbesondere für den deutschen Aktienmarkt. Zwar dürfte der Anstieg nicht mehr so steil verlaufen wie im Jahr 2013, doch die Marke von 10.000 Punkten wird der Deutsche Aktienindex wohl knacken.

Die Konjunkturprognosen für 2014 stimmen optimistisch. So rechnet etwa die Bundesbank damit, dass der Aufschwung der deutschen Wirtschaft im Winter an Fahrt gewinnen wird. Auch das ZEW-Barometer für die Konjunkturerwartungen in den kommenden sechs Monaten stieg im Dezember auf 62,0 Punkte von 54,6 Zählern im November – und damit deutlich stärker als erwartet. Das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hatte dafür 252 Analysten und institutionelle Anleger befragt.

Nachdem die Märkte in diesem Jahr besonders stark von politischen Entscheidungen getrieben wurden, dürfte es in den nächsten Monaten wieder verstärkt um die einzelnen Unternehmen gehen. „Zurück zur Normalität“, so könnte 2014 das Motto für die Aktienmärkte lauten, meint Michael Schmidt, Leiter Aktienfondsmanagement bei Union Investment. Die Wahrscheinlichkeit für Extremereignisse sei deutlich gesunken, die europäische Schuldenkrise dürfte eine geringere Rolle spielen. „Damit sollten die fundamentalen Entwicklungen – also Konjunktur und Unternehmensnachrichten - wieder stärker Einfluss auf die Kurse ausüben“, sagt Schmidt.

Die deutsche Wirtschaft ist stark in den Welthandel eingebunden, das könnte sich im kommenden Jahr besonders bezahlt machen. „In weiten Teilen der Welt hellt die Stimmung auf – wie etwa der globale Einkaufsmanagerindex zeigt“, sagt Christian von Engelbrechten, Manager des Fidelity Germany Fund. „Dank ihrer sehr hohen Exportquote werden deutsche Unternehmen mit zu den Hauptprofiteuren dieser Entwicklung gehören.“ Der Fondsmanager rechnet unter anderem mit einer steigenden Investitionsquote im Bereich Ausrüstung und Maschinen. Daneben dürfte aber auch der Binnenkonsum eine bedeutende Rolle spielen.

Doch nicht nur die Wirtschaftslage spricht für ein Investment in Aktien. „Die Notenbanken der westlichen Industrieländer werden ihre Zinsen noch lange auf einem sehr niedrigen Niveau halten und die Märkte weiterhin mit reichlich Liquidität versorgen“, prognostiziert Stefan Dudacy, Senior-Portfoliomanager Aktien bei Metzler Asset Management. „Angesichts der sehr niedrigen Geld- und Kapitalmarktzinsen dürften Aktien von weiteren Umschichtungen profitieren.“

Kommentare zu " Aktien Deutschland: „2014 wird ein Jahr des Stock-Pickings“"

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  • BoaHAHAHAHAH ! Selten so gelacht !

    Aktien sind WETTSCHEINE, nichts anderes !
    Statt auf Pferde wetten Intelektuelle auf Firmen !

    Es wird noch versucht das Volk in Aktien zu verführen, bevor man die Luft rausläßt !

    Wo wächst hier irgendwas , die Zahlen sind doch zusammengelogen !

    Aber die weltweite Überschuldung ist noch immer Präsent !

    FINGER WEG von Aktien - es werden jetzt noch dumme Mitspieler gesucht !

  • ..oder dem dahinsiechenden Harpex:
    http://www.harperpetersen.com/harpex/harpexRH.do?timePeriod=Years5&&dataType=Harpex&floatLeft=None&floatRight=None

  • Mir muss das mal jemand erklären. wie passen die Meldungen über gute Konjunkturdaten und denen über einen Rückgang der Metallnachfrage, auch der Industriemetalle, zusammen?

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