Als Riester-Verträge sind Bank- und Fondssparpläne besonders sicher.
Zuschüsse vom Staat machen Riester-Produkte attraktiv

Mit der Riester-Rente hat der Staat eine Sparform geschaffen, die Arbeitnehmern die private Altersvorsorge schmackhaft machen soll. Direkte Zuschüsse und Steuerfreiheit der eingezahlten Beträge sorgen für Zusatzrenditen, die leicht zwei bis drei Prozentpunkte ausmachen können.

Die Förderung. Seit 2004 können abhängig beschäftigte Anleger bis zu 1 050 Euro im Jahr auf diese Weise anlegen. Mindestens aber müssen es zwei Prozent des Bruttoeinkomens sein. Ab 2006 erhöht sich die Sparleistung auf mindestens drei Prozent des Einkommens bis maximal 1 575 Euro. Dazu kommen noch Zulagen. Sie betragen derzeit 76 Euro je Sparer, für jedes Kind gibt es noch einmal 92 Euro extra. Die Zulagen werden von der Steuerersparnis abgezogen und erhöhen damit vor allem für Bezieher niedrigerer Einkommen und für Kinderreiche die Rendite.

Als Riester-Verträge sind Bank- und Fondssparpläne besonders sicher. Der Sparer bekommt am Ende der Laufzeit mindestens alle Einzahlungen zurück. Und wahrscheinlich noch einiges mehr. Mindestens 70 Prozent der Ersparnisse müssen als Rente ausgezahlt werden, bis zu 30 Prozent kann der Sparer sofort kassieren.

Banksparpläne. Sie gelten als sicher, aber wenig lohnend. Die schwache Rendite kann durch die Riester-Förderung kräftig aufgepeppt werden. Der Nachteil: Die Banken können Gebühren und auch Verzinsung während der Laufzeit ändern. Verbraucherschützer empfehlen die Sparpläne trotzdem.

Fondssparpläne. Sie werfen gewöhnlich die höheren Renditen ab. Durch die Sicherheitsklauseln kann aber ein großer Teil der Zuschüsse wieder verloren sein. Bei manchen Plänen gehen bis zu 18 Prozent der gesparten Beträge als Gebühren drauf. Angemessen sind etwa acht Prozent. hus

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