Analysten sehen bei der Aktie weiteres Kurspotenzial
Starbucks macht Anlegern Appetit auf mehr

Die guten Nachrichten bei Starbucks machen Anlegern Freude. Im April erzielte die weltgrößte Kaffeehaus-Kette ein zweistelliges Umsatzplus in allen Filialen, die seit mehr als einem Jahr geöffnet sind.

HOUSTON. Und auch die Zahlen für das gesamte jüngste Quartal waren überragend: Beim Umsatz verzeichnete das Unternehmen mit einem Plus von gut 30 % auf 1,24 Mrd. $ den stärksten Anstieg seit mehr als einem Jahrzehnt. Der Nettogewinn erhöhte sich im Vergleich zum ersten Quartal 2003 um mehr als die Hälfte auf knapp 80 Mill. $. Das entspricht einem Gewinn von 19 Cent pro Aktie, der zwei Cent über den Prognosen lag. Die Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr erhöhte Starbucks auf 90 bis 91 Cent pro Aktie.

Der Markt hat die guten Zahlen belohnt: Der Aktienkurs bewegt sich knapp unter der 40-$-Linie und erreichte vor wenigen Wochen ein Zwölfmonatshoch. Seit dem Tiefstand vor einem Jahr ist der Kurs um rund 75 % gestiegen.

Auch für die kommenden Monaten sind Analysten positiv für Starbucks gestimmt. „Die robusten Einnahmen sind einer der Hauptgründe, weshalb wir Anlegern die Starbucks-Aktie zum Kauf empfehlen“, sagt Mark Kalinowski von Citigroup Smith Barney. „Wir rechnen damit, dass der Umsatz in den etablierten Filialen auch weiterhin die Konkurrenz vor Neid erblassen lässt.“ Ähnlich sehen es die Analysten von Lehman Brothers, die den Titel heraufstuften.

Zu den Erfolgsrezepten des Unternehmens zählt seit Jahren die rapide Expansion in den USA und im Ausland: Die fast 8 000 Cafés der Marke bieten weltweit Kaffeespezialitäten mit Namen wie „Grande Caramel Macchiato“ oder „Frappuccino“ an. Täglich kommen drei bis vier neue Filialen dazu, vor allem in Europa und den USA. Einige Experten befürchten deshalb, dass der Markt bald übersättigt sein wird.

Starbucks-Chef Orin Smith hält dagegen: „Wir gehen noch immer davon aus, dass der Markt in Nordamerika viel, viel größer ist als irgendjemand anerkennen will.“ Das meint auch Analyst David Palmer von UBS Investment Research: „Langfristig sollte Starbucks 20 000 Cafés allein in den USA unterhalten können. Eine entscheidende Rolle werden dabei Drive-In-Filialen spielen. Damit sollten sich die Vorstädte und ländlichere Gebiete erschließen lassen. Im Moment haben nur neun Prozent aller Starbucks-Läden einen Drive-In-Schalter.“

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