Analysten sehen in diesem Jahr besonders bei defensiven Aktien gute Gewinnchancen – Leitindex SMI günstig bewertet: Anleger entdecken die Schweizer Börse

Analysten sehen in diesem Jahr besonders bei defensiven Aktien gute Gewinnchancen – Leitindex SMI günstig bewertet
Anleger entdecken die Schweizer Börse

So sorgt man für Schlagzeilen: Der Schweizer Personaldienstleister Adecco verschiebt die Veröffentlichung seiner Bilanz und feuert Top-Manager; Anleger sammeln sich, um gegen das Unternehmen in den USA vor Gericht zu ziehen. Die Adecco-Aktie bricht um über 50 Prozent ein und zieht den Schweizer Leitindex SMI zwei Prozent mit nach unten.

DÜSSELDORF. Im vergangenen Jahr von den Investoren kaum beachtet, schaut die Finanzwelt wieder auf die Schweiz. Der Fall Adecco kaschiert dabei, dass 2004 ein gutes Jahr für den Schweizer Aktienmarkt werden soll. Der SMI erreichte in dieser Woche mit 5 711 Punkten seinen höchsten Stand seit dem Sommer 2002.

„Aufholpotenzial“, heißt es unisono in den Analystenhäusern. Mager fiel das Plus im SMI im Vergleich zu den europäischen Nachbarn im vergangenen Jahr aus: Mit Zuwächsen rund einem Drittel hängten Deutscher Aktienindex und der österreichische ATX den SMI mit einem vergleichsweise bescheidenen Gewinn von 13 Prozent klar ab.

Kein Wunder: „Schließlich sind im Index so gut wie keine Technologieunternehmen vertreten, und die zyklischen Werte sind im vergangenen Jahr schlecht gelaufen“, sagt Andres Gujan, Chef der Aktienanalyse bei Julius Bär Brokerage. Der Schweizer Markt ist gespickt mit defensiven Werten: Allein die fünf größten Unternehmen Novartis, Nestle, Roche, UBS und Credit Suisse machen rund drei Viertel des Indexgewichts aus. Zudem florierte die Schweizer Wirtschaft im vergangenen Jahr nicht eben: Stagnation, sinkende Preise und Wirtschaftsflaute drückten die Performance.

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