Anbieter kämpfen mit besseren Konditionen um Marktanteile
Zinsen für Tagesgeld steigen

Es kommt wieder Bewegung in die Tagesgeldzinsen. Nachdem die Konditionen monatelang auf niedrigem Niveau verharrt haben, können Sparer sich nun auf steigende Zinsen einstellen. Sie sollten ihr Kapital daher momentan so kurzfristig wie möglich parken, um bessere Konditionen wahrnehmen zu können.

rez FRANKFURT. Zwei Gründe sprechen dafür, dass Banken bald mehr für das Kontensparen zahlen. Erstens hat die Europäische Zentralbank seit Dezember zweimal den Leitzins auf jetzt 2,50 Prozent angehoben. Obwohl sich die Kreditinstitute beim Tagesgeld in der Regel daran orientieren, sind die Konditionen der von der Finanzberatung FMH beobachteten Banken bislang bei durchschnittlich gut 1,8 Prozent geblieben. Zweitens hat der Marktführer ING Diba kürzlich angekündigt, den Tagesgeldsatz zum 15. April um 0,25 Prozentpunkte auf 2,50 Prozent anzuheben. „Wenn der Marktführer etwas macht, zieht die Konkurrenz nach“, sagt Christopher Manolagas von FMH.

Die niederländisch-türkische Finansbank hat ebenfalls bereits angekündigt, den Tagesgeldzins Anfang April um 0,25 Prozentpunkte auf 2,50 Prozent anzuheben. Finansbank ebenso wie Marktführer ING Diba wollen damit wieder mehr Einlagen gewinnen. Um den Marktanteil bei kurzfristigen Einlagen von rund 50 Prozent zu stützen, habe man „mal wieder etwas tun müssen“, sagt ein ING-Diba-Sprecher. Zuletzt war die Bank mit ihren Konditionen ins Mittelfeld abgerutscht.

Bereits seit Herbst steigen Zinsen für Festgeld. In den letzten Wochen haben erneut zahlreiche Banken ihre Sätze für Zwölfmonatsfestgeld um bis zu 0,75 Prozentpunkte angehoben.

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