Anlagestrategie
Aktien bleiben 2014 erste Wahl

Experten von Allianz Global Investors raten Anlegern, auch im kommenden Jahr in Aktien zu investieren. Im Gegensatz zum Anleihekauf biete das Aktiengeschäft Renditen bis zu neun Prozent. Aber es gibt noch Alternativen.
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FrankfurtAn Aktien führt für Anleger nach Einschätzung von Allianz Global Investors (AllianzGI) auch 2014 kein Weg vorbei. Die Zeiten zweistelligen prozentualen Wachstums seien aber vorbei, sagte Andreas Utermann, der bei der Vermögensverwaltungstochter der Allianz die Investitionsentscheidungen verantwortet, am Montag in Frankfurt. „Ich würde nicht sagen, dass Aktien überbewertet sind. Aber die Luft wird dünner.“ Er rechne mit einer Rendite von sieben bis neun Prozent.

Da die Geldpolitik der großen Industriestaaten bis auf weiteres sehr locker und damit die Zinsen niedrig blieben, ist nach Einschätzung von Utermann bei Anleihen von Staaten wie Deutschland oder den USA auch im kommenden Jahr wenig zu holen. „Nicht in riskante Anlagen zu investieren, ist riskant“, sagte er.

Eine Anlagealternative seien Bonds aus Schwellenländern in den jeweiligen Lokalwährungen. Zum einen seien die Kurse nach dem Ausverkauf der vergangenen Monate wieder attraktiv. Außerdem: „Die meisten Schwellenländer-Währungen sind unterbewertet.“

Bei Aktien sollten Investoren vor allem auf eine starke und nachhaltige Dividendenrendite achten, riet der AllianzGI-Experte. Attraktiv sei zudem die IT-Branche, weil Investitionen in diesem Bereich die Produktivität der Unternehmen verbessern würden. Darüber hinaus setze er auf Firmen, die stark in Schwellenländern engagiert sind.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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