•  
  • Digitalpass
  • Finanzen
  • Unternehmen

    STELLENMARKT

    Mit dem Jobturbo durch-
    suchen Sie mehr als 215.000 Stellenanzeigen in 36 deutschen Stellenbörsen.
  • Politik

  • Technik
  • Auto
  • Sport
  • Panorama
  • Social Media
    Einstellungen
    Dauerhaft aktivieren und Datenübermittlung zustimmen oder deaktivieren:
    Folgen Sie Handelsblatt:
  • Video
  • Service

Buffett und der Heilige Gral der Börse

Anlagestrategie
Buffett und der Heilige Gral der Börse

Seine Anlageerfolge sind legendär. Warren Buffett gehört zu den erfolgreichsten Investoren der Welt. Geschickte Aktienkäufe machten ihn zum Multimilliardär. Wie Buffett seine Super-Aktien findet.
  • 15

DüsseldorfSein Erfolgsrezept ist ebenso einfach wie genial: Warren Buffett setzt auf Unternehmen, die einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil haben und eine marktbeherrschende Stellung genießen. Zu seinen Lieblingsaktien zählen der Getränkekonzern Coca-Cola, die Ratingagentur Moody’s und der Kaugummihersteller Wrigley. Heerscharen von Anlegern verfolgen genau, was das Orakel von Omaha kauft – und tun es ihm nach.

Oder sie beteiligen sich gleich an seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway und profitieren so von den Anlageentscheidungen des Starinvestors. Denn von einigen Ausnahmen abgesehen hat Warren Buffett in den vergangenen Jahrzehnten ein mehr als glückliches Händchen bei der Aktienauswahl gehabt.

Doch wie genau wählt er seine Super-Aktien aus? Das beantworten Mary Buffett, die von 1981 bis 1993 mit Warren Buffetts Sohn Peter verheiratet war, und David Clark, Portfolio-Manager und langjähriger Freund der Familie. Die beiden Autoren haben bereits mehrere Bücher über den 82-Jährigen und seine Anlagestrategie geschrieben. „So liest Warren Buffett Unternehmenszahlen“ heißt ihr neuestes Werk. Punkt für Punkt gehen sie das Zahlenwerk durch, erklären einzelne Kennzahlen und ihre Bedeutung für Buffetts Anlagestil. Auf welche Daten und Fakten kommt es ihm an, welche lässt er links liegen.

Bilanzen lesen, das klingt erst mal ziemlich trocken. Ist es auch. Doch die Analyse à la Buffett bietet einen echten Mehrwert – zumal die Autoren immer wieder kleine Anekdoten aus dem Leben des  Investors einstreuen. Sie verraten etwa, warum der 82-Jährige keine Technologieaktien kauft. Das hat nämlich vor allem einen Grund: Von Technik versteht er schlicht und einfach nichts! Und was er nicht versteht, kauft Buffett bekanntlich nicht.

Von anderen Produkten und Dienstleistungen versteht er dafür umso mehr. Seiner Treffsicherheit bei der Aktienauswahl – er liegt mit seinen Prognosen nur selten falsch – verdankt er seinen Spitznamen: das Orakel von Omaha. Mit magischen Kräften hat sein Erfolg allerdings nichts zu tun, sondern mit seiner speziellen Art, Aktien auszusuchen.

Kommentare zu "Buffett und der Heilige Gral der Börse"

Alle Kommentare
  • Das haben Sie sicher recht: seine Anlage-Erfolge sind legendär: dh. schon lange zurück.
    Was soll eigentlich diese Artikelserie mit Warren Buffet heute (und "mal wieder")? Kaufen die Anleger derzeit keine Aktien und müssen "mal wieder" motiviert werden? Leuchtet ja ein, gute Unternehmen billig kaufen und teuer verkaufen, nicht? Kann ja jeder (jedenfalls in der Theorie).

  • Warum so neidisch? Man outet sich doch nur als erfolglos. Buffett, Lynch, Kostolani habe es doch gezeigt wie es gehen kann. Natürlich gehört auch etwas Glück, vor allem am Anfang, dazu.

    Gerade heutzutage sollte sich die Jugend über Aktien wissend machen. Staatsrente ..., nein danke.^^

  • @Oldi
    es gibt gute Zeiten für ein Investment bzw. für eine Strategie und schlechte. Wir sind seit ca. 2000 (inflationsber. Aktienhöhepunkt) in einer Depression ähnlich den 30ern, auch wenn das bislang durch die Zentralbanken und Fiatgeld überspielt werden konnte.
    Trotz Zentralbank-Aktionismus hat man mit Aktien-Buy-and-Hold unterm Strich kein Geld gemacht, allenfalls mit dem Surfen des Boom-Bust-Resultats der Zentralbank-Aktionen. Einzeltitelauswahl nach Fundamentaldaten ist hierbei nicht der große Gewinnbringer.
    Ich bin nicht neidisch und habe auch keine Grund dazu.
    Nur nervt mich diese periodische Anlagepropaganda mit Buffet als Galiansfigur, vor allem wenn Erfolg vorgeheuchelt wird, wo seit 15 Jahren oder so keiner mehr ist. Nochmals hier meine Empfehlung den Chart von Berkshire mit Gold zu unterlegen (siehe Kommentar zu erstem Buffet-Artikel heute). Es gibt wie gesagt, gute und schlechte Zeiten für jedes Investment und jede Strategie.

  • Wir leben in einer offenen Welt. Ich habe dieses Jahr mein zweitbestes Ergebnis erreicht. Bis jetzt. Knappe 36% Depotwachstum, mit stinknormalen Aktien.

    Es gibt immer noch genügend Wachstumsmärkte.

    Ein weiterer Vorteil ist, wenn man wie ich nicht an den Euro glaubt, steigen mit sinkenden Euro auch noch die Wertpapiere, die außerhalb der Eurozone angelegt wurden.

    Es gibt keine schlechten Zeiten. Allenfalls, wenn der Markt überkauft ist, womit aber weltweit kaum zu rechnen ist.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • "Denn Buffett nicht nur für seine Anlageerfolge bekannt..."

    Die Rechtschreib-Profis vom Handelsblatt... Wie können solche Fehler überhaupt passieren??? Werden die Journalisten vor der Hauptschule weggefangen?

  • Gebe Ihnen vollkommen recht - Buffet ist Vergangenheit.
    Halte seine Aktie seit ca. 12 Jahren: 11 Jahre nix passiert, im letzten Jahr dann etwas.

    Reich ist nur Buffet geworden, seine Aktionäre jedenfalls nicht.

  • @oldi
    Gratulation! Und was haben Sie jetzt im Depot?

  • Ein von jeder Sachkenntnis freier Beitrag.

    Die Berkshire-Aktie ist in der Tat in den letzten Jahren nicht gut gelaufen. Für deutsche Aktionäre lag das vor allem am gefallenen Kurs des US-Dollar, der viel Rendite vernichtete.

    Im Übrigen bekommt Buffett seit Jahren ein Festgehalt von 100.000 Dollar im Jahr. Der allergrößte Teil seines Vermögens (nach eigener Aussage rund 99 %) besteht aus Berkshire-Aktien. Und damit ist er ebenso "Leidtragender" der eher schwachen Kursentwicklung wie alle anderen Aktionäre.

  • Viele nützliche Ratschläge, aber die entscheidende Frage nach dem richtigen Timing (wann kaufen bzw. verkaufen) wird nicht beantwortet. Buffet konzentriert sich auf die Fundamentalanalyse. Ich habe aber den Eindruck, dass die Börse immer mehr zur Zockerbude verkommt. Man kann sich weder auf Fundamentaldaten noch auf Chartanalysen verlassen. Das hat folgende Gründe:

    (1) Die Börse wird mehr als sonst durch Einflüsse der Politik (indirekt) beeinflusst: Geldüberflutung durch EZB, FED, Ängste wegen Euro-Krise...

    (2) Durch den Hochfrequenzhandel werden Kurse in die eine oder andere Richtung gedrückt. Der ehrliche Aktienhändler hat dagegen keine Chance

    (3) Die Zahl der Investoren nimmt ab, die der Spekulanten zu. Durch Leerverkäufe verstärken sie Kursrückgange und lösen dadurch eine Abwärtsdynamik aus, die kaum noch zu stoppen ist. Man sieht das an Aktien, die entgegen dem allg. Trend monatelang im Abwärtstrend sind, obwohl es keine neuen negativen Nachrichten gibt.

Serviceangebote