Anlagestrategie

So finden Sie die Super-Aktie

Wer Aktien kauft, braucht gute Nerven und Geduld. Gerade in Krisenzeiten. Doch ganz ohne geht es auch nicht. Worauf Anleger bei der Aktienauswahl achten sollten - und welche Unternehmen derzeit attraktiv bewertet sind.
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Händler an der Frankfurter Börse. Die Aktienauswahl ist eine Kunst für sich. Quelle: dpa

Händler an der Frankfurter Börse. Die Aktienauswahl ist eine Kunst für sich.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDie Lage an den Finanzmärkten ist unübersichtlich. Die Anzeigetafel an der Frankfurter Wertpapierbörse zeigt einen Dax-Stand nahe der 7000-Punkte-Marke. Das ist nicht wenig, werden sich viele Anleger denken, schließlich tobt draußen, vor der Börsentüre, noch immer die Euro-Krise.

Es wird Jahre dauern, ehe das Schuldenproblem der Euro-Staaten gelöst ist, wenn nicht sogar länger. Was das für die Aktienmärkte bedeutet – in den nächsten Wochen, aber auch langfristig -, mag niemand so recht vorherzusagen.  Das Gefühl jedenfalls sagt: die Kurse sind zuletzt zu weit nach vorn geprescht.

Und doch gibt’s da noch diesen zweiten Gedanken. Und zwar den, dass man eigentlich gar keine andere Wahl hat, zumindest einen Teil seines Geldes in Aktien zu stecken. Weil das Zinsniveau auf Jahre niedrig bleiben wird und Anleihen, Sparbücher oder Festgeld kaum Rendite abwerfen.

Schlimmer noch: die mickerigen Zinserträge könnten sogar von den höheren Inflationsraten aufgefressen werden. Die Gefahr, dass die Teuerungsraten in den kommenden Jahren deutlich steigen werden – sie  ist jedenfalls gestiegen, nachdem die großen Notenbanken die Geldmenge ins schier Unendliche ausgeweitet haben. Aktien, als Unternehmensanteile gewissermaßen Sachwerte, sind  dagegen kein schlechter Inflationsschutz. Dieses Gefühl  wiederum sagt uns: Ganz ohne Aktien geht es dann doch nicht.

Maßvoll also, nicht aufs Ganze gehen, so in etwa könnte die Aktienstrategie dieser Zeit aussehen. Ganz wichtig dabei ist die Aktienauswahl. Das gilt eigentlich immer und klingt irgendwie zutiefst banal. In Zeiten wie diesen stimmt es aber umso mehr. Investoren unterscheiden sehr genau zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Konzernen. Bei früheren Rallys, der im Frühjahr 2009 etwa, stiegen alle Aktien, auch die, die eigentlich nix taugten. „Die Flut hebt alle Boote“, heißt eine alte Börsenweisheit, auch die mit Löchern im Rumpf. Diesmal stimmt das nicht. Die ollen Kähne saufen diesmal ab.

Diese Aktien sind günstig
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11 Kommentare zu "Anlagestrategie: So finden Sie die Super-Aktie"

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  • Frage an den Bund der Steuerzahler

    Bei der genauen Betrachtung Ihrer Website ist mir Folgendes aufgefallen.
    Sie beschäftigen sich mit allen Steuerbelangen die man sich nur vorstellen kann.
    Eigentlich fehlt nur ein einziger Betrachtungspunkt:

    Warum müssen wir eigentlich Steuern zahlen?

    Mit dieser Frage will ich Ihr Augenmerk auf die Geldschöpfung lenken, welche in allen Belangen des Finanzwesens, vor allem beim Studium der Wirtschafts(wissenschaften) völlig ausgeblendet wird.

    Will man uns damit verheimlichen, dass die Geldschöpfung durch Privatbanken der eigentliche Grund für die Steuern ist?
    Würde nämlich der Staat, alles Geld dass er braucht, um Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten, Straßen, Brücken etc. zu errichten und zu unterhalten, würde nämlich der Staat dieses Geld selber aus der Luft schöpfen (Fiat Money) wie es die Privatbanken machen, dann bräuchte er doch keine Kredite aufnehmen, keine Zinsen zu zahlen, wäre nicht verschuldet und wir bräuchten deswegen keine Steuern zu zahlen?

    Wir könnten all unsere Arbeitsleistung, unsere Fähigkeiten, unsere Fertigkeiten, all unser Wissen und unsere Kraft in die Bewältigung der Probleme zu stecken, die wir durch das derzeitige Schuldzinsgeldsystem erst bekommen haben. Wir könnten wirkliche Bildung finanzieren, alle Mütter oder Väter könnten zu Hause bei Ihren Kindern bleiben. Wir könnten eine wirklich lebenswerte Welt erschaffen.

    Warum machen wir das nicht einfach? Warum lassen wir es zu, dass die Banken auf unsere Kosten leben und somit unsere Gesellschaft langsam in den Untergang treibt, wie man aktuell an Griechenland erkennen kann?
    WARUM WIRD UNS DIE TATSACHE ÜBER DIE GELDSCHÖPFUNG VORENTHALTEN?
    WARUM WERDEN WIR VON ALLEN SO DREIST BELOGEN UND BETROGEN?
    Haben Sie sich das schon einmal gefragt?
    Warum ist dies kein Thema für den Bund der Steuerzahler?
    Wem dient der Bund der Steuerzahler? Dem Systemerhalt des Schuldzinsgeldes?

  • Wie erklärt Herr Otte seine Aktienempfehlung im Angesicht der Tatsache, daß sowohl TDC als auch Tele2 weit mehr Dividende ausschütten als sie Gewinn machen?
    Daß Iberdrola seit 2009 ständig sinkende Gewinne verzeichnet und fast den ganzen Gewinn als Dividende ausschüttet? Wie soll da Nachhaltigkeit entstehen können?

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Zu den unverantwortlichsten und dümmsten Empfehlungen gehört die sogenannte Dividendenstrategie. Einige der empfohlenen Titel sind mir bekannt und ich kann mich nur dazu beglückwünschen sie rechtzeitig aus dem Depot geworfen zu haben. Bei dieser Dividendenstratgie wird gerne ausgeblendet, daß man innerhalb weniger Monate mehr Kursverluste erleiden kann als man in Jahren an unsicheren Dividenden erhält. Jeder kann doch mal in Ruhe nachrechnen wie lange ein Telekom Aktionär leben und Dividenden in welcher Höher erhalten muss der vor zig Jahren zu einem Kurs von etwa 20 € oder mehr den Titel erworben hat.

    Letztlich müssen alle Aktien kompetent irgendeinem Tradingverfahren unterworfen und mit stops versehen werden. Fährt man zu dem Kursgewinn zufällig noch eine Dividende ein, kann man sich freuen. Ein Aktie wegen den Dividendenversprechen zu kaufen ist genauso fragwürdig wie Investitionen aus steuerlichen Gründen.

  • Ganz im Gegenteil. Find den Artikel eine sehr gute Übersicht für nicht ganz so erfahrene Investoren, um zumindest eine rudimentäre Analyse hinzukriegen. Kann die Kritik hieran nicht verstehen. Ich mein von einer Kennzahl wie das Kurs-Umsatz-Verhältnis halte ich auch nichts (kaum vergleichbar, wenn Margen zwischen einzelnen Branchen zwischen 2% und 25% variieren), aber die Grundlagen der Fundamentalanalyse schlank zusammengefasst. Passt doch.

  • In Zeiten der computerbasierten Börse mit plötzlichen An-, und Verkäufen wirkt dieser Artikel ja dieser Auf-, bzw. "Zuruf" an die hilfos-gierigen eher trivial bis anachronistisch.

  • Sind die Redakteure bei solchen Sätzen noch bei Trost ?

    : -"Wer Aktien kauft, braucht Nerven und Geduld. .Doch ganz ohne geht es auch nicht."

    - " Es wird Jahre dauern, bis das Schuldenproblem der EU gelöst ist, wenn nicht sogar länger."

    Wer so schludrig vorsichtig ausgedrück) schreibt, denkt auch ebenso. Mir jedenfalls fällt es schwer, einen Anlagetipp von solchen Schreibern anzunehmen.

  • UGO
    ...
    infos. erhältlich bei BAFIN tel. 0228-299.70.299
    ..
    mfg
    oldendorp

  • Gibt es irgendwo ein verzeichnis aller in deutschland gehandelter aktien zum runterladen in text format?

  • Soso.... ganz ohne Aktien geht es nicht...
    Habe seit 2008 keine mehr und kaufe auch keine mehr.
    Alles voller Lügen, manipulationen und korruption ....

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