Anlagestrategie
Starke Marken bringen Rendite

Wer sich Aktien von Unternehmen ins Depot legt, die in aller Welt bekannt sind, der kann nichts falsch machen. So jedenfalls lautet eine geläufige Theorie an der Börse. Investoren wie Warren Buffett setzen darauf. Aber hat er damit recht? Wie sich die bekanntesten Aktien der Welt langfristig schlagen.
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FRANKFURT. Warren Buffett hält in guten und in schlechten Zeiten zu den Markenartiklern. Er sagt: "Wenn jemand gute Aktien hat, wäre er verrückt, wenn er nur wegen eines Kursrückschlags verkaufen würde. Ich suche Unternehmen, die ich verstehe und von deren Zukunftsaussichten ich überzeugt bin."

Eine aktuelle Studie der Marktforschungsgesellschaft Millward Brown Optimor scheint Buffett recht zu geben. Aktien von Markenunternehmen hätten sich in der Krise nicht nur besser gehalten, sondern würden sich nun auch schneller erholen, so die Marktforscher. Das fiktive Portfolio, bestehend aus den weltweit 100 wertvollsten Marken, schlage den S&P 500, einen der wichtigsten Aktienindizes weltweit. Ausgehend vom Jahr 2006 liege der Wert des Portfolios heute 28 Prozent höher als der Index.

Grundlage für die Zusammenstellung des Portfolios ist eine der weltweit größten Markenwertstudien namens BrandZ. Sie basiert auf Umfragen unter 1,5 Millionen Verbrauchern und Business-Kunden in 30 Ländern. "Während der Erholung der Börse ziehen die Kurse der Unternehmen, die in die Entwicklung starker Marken investiert haben, schneller wieder an", sagt Joanna Seddon von Millward Brown Optimor.

Aber bringen es die Markenaktien auch auf längere Sicht? Und wie viel springt am Ende tatsächlich heraus? Das Handelsblatt hat sich die zehn stärksten Marken einmal genauer angeschaut und verglichen, welche Aktie den Anlegern in den vergangenen zehn Jahren die meiste Rendite gebracht hat; berücksichtigt sind sowohl Kurssteigerungen als auch die gezahlten Dividenden.

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