Anlegen 2016 - Teil 11 - Fehler vermeiden
Gute Vorsätze für Ihr Geld!

Es ist an der Zeit für einen wirklich guten Vorsatz: endlich investieren! Nicht mehr nur sparen und das Geld unverzinst rumliegen lassen. Experten sagen, welche Vorsätze Sie fassen und welche Fehler vermeiden sollten.

DüsseldorfWissen Sie eigentlich, wie viel Geld den Deutschen durch die Lappen geht, weil sie lieber sparen, als ihr Geld anzulegen? Die Allianz hat das neulich ausgerechnet. Die deutschen Sparer haben in den vergangenen Jahren kumuliert knapp 30 Milliarden Euro „Verluste“ gemacht. Das sind immerhin 1,1 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts und damit pro Kopf 367 Euro. So viel verlieren auch Sie, wenn Sie sich nicht um Ihr Geld kümmern.

Und kümmern, das heißt in diesem Fall nicht, es auf irgendwelchen Sparkonten rumliegen zu lassen, sondern es vernünftig anzulegen. Nur genau damit haben die Deutschen leider so ihre Probleme. „Die Deutschen sind Weltmeister im Geldverdienen und strengen sich dabei auch mächtig an“, sagt Wolfgang Leoni, Chef der Privatbank Sal. Oppenheim im Interview mit dem Handelsblatt. „Aber sie sind bei weitem keine Weltmeister, wenn es darum geht, Geld anzulegen.“

Zeit, das zu ändern. Zeit für ein paar gute Vorsätze!

Der wichtigste überhaupt: Kümmern Sie sich um Ihr Geld! Das beginnt mit einer Bestandsaufnahme. Wie viel Geld haben Sie überhaupt und wo liegt es? Wie haben Sie es angelegt? Welche Ziele haben Sie? Wer als 40-Jähriger für die Rente spart, kann und sollte natürlich ganz anders investieren als ein gleichaltriger Familienvater, der in absehbarer Zeit ein Haus kaufen möchte. Passt Ihre Strategie überhaupt zu Ihren Zielen und Ihrem Anlagehorizont? Und wie sieht es mit Ihrer Risikotragfähigkeit aus? All diese Fragen sollten Sie sich stellen und ehrlich beantworten.

Das Ergebnis dürfte Sie überraschen. Ziele und Strategie passen oft nicht zusammen, wenn es überhaupt eine Strategie gibt. Und wenn es ums Risiko geht, sind die Deutschen nicht gerade mutige Anleger. „Die Deutschen haben immer auf ‚Sicherheit’ gesetzt“, sagt Max Otte, Wirtschaftsprofessor und Fondsmanager. „In der neuen Welt gibt es aber keine absolute Sicherheit – wie früher bei Lebensversicherungen und Sparguthaben - mehr.“ Für einen sinnvollen, langfristigen Vermögensaufbau sind die Renditen zu gering. Nach Abzug von Gebühren, Steuern und Inflation bleibt kaum noch etwas übrig. Bei Sparbuch oder Tagesgeld ist die Rendite oft sogar negativ.

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