Anlegen 2016: Teil 5 – Unternehmensanleihen Mit Risiken und Nebenwirkungen

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Wenn überhaupt, dann empfiehlt sich die Anlage in Fonds
Die Besten der Besten gekürt
Feri EuroRating Awards 2016
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Mit 40 Awards wurden so viele "Keulen", wie die Feri-Mitarbeiter liebevoll sagen, verliehen wie noch nie.

Feri EuroRating Awards 2016
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Gut 200 Gäste aus der Fondsbranche begrüßte Tobias Schmidt, Vorstandssprecher von Feri, bei der diesjährigen Preisverleihung.

Keynote
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Bevor es die begehrten Trophäen gab, sprach Diana Mackay, CEO Mackay Williams und Director Fund Buyer Focus, über die Zukunft der Fondsbranche.

Glücklicher Sieger
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Ferdinand Alexander Leisten (Mitte), Deutschland-Chef von Fidelity, erhielt den Preis für den besten Universalanbieter. Es gratulierten Tobias Schmidt, Vorstandssprecher der Feri Eurorating, und Jessica Schwarzer, Chefkorrespondentin Börse beim Handelsblatt.

Überzeugter Value-Anleger
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Hendrik Leber von Acatis nahm die Auszeichnung für die "beste Marke" entgegen.

Nominierte Gäste
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Wer bekommt die Awards? Wer hat die Jury überzeugt und warum? Alles eingeladenen konnten hoffen, denn sie gehörten allesamt zu den Nominierten.

Trophäe
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Der begehrte Award bekommt bei vielen Preisträgern einen Ehrenplatz, wie sie stolz berichteten.

Diese Rechnung funktioniert allerdings nur für den Gesamtmarkt. Anleger sollten deshalb ihr Portfolio breit streuen. Deshalb empfiehlt sich gerade bei Hochzinsanleihen die Anlage in Fonds. Das gilt auch deshalb, weil sich am Hochzinsmarkt viele unbekannte Firmen tummeln. Es gibt zwar auch große börsennotierte Unternehmen wie Heidelberg Cement oder Thyssen-Krupp, die nur Ratings im Bereich Doppel-B haben. Ihre Anleihen mit einer Laufzeit von zum Beispiel drei Jahren werfen aber auch nur 1,3 beziehungsweise 1,9 Prozent Rendite ab.

Den Großteil des Marktes machen aber kleinere und weniger bekannte Unternehmen aus. Und darunter befinden sich auch sehr hoch verschuldete Firmen wie britischen Modediscounter Matalan oder die niederländische Warenhauskette Hema. Die Bonds beider Firmen sind bereits deutlich abgestürzt. Mit Besorgnis sehen Investoren zudem, dass es zunehmend wieder Firmen gibt, Investoren statt in Zinsen in neuen Anleihen oder Aktien auszahlen. Solche Instrumente gab es zuletzt verstärkt vor der großen Finanzkrise im Jahr 2007.

Auf jeden Fall müssen sich Anleger zumindest auf zwischenzeitliche Kursverluste in ihren Fonds durchaus gefasst machen. Denn bei schlechten Nachrichten zur Konjunktur oder zu einzelnen Unternehmen und Branchen, geraten die Kurse der High Yields schnell unter Druck. Ein Problem dabei ist auch die abnehmende Liquidität. Es ist schwieriger geworden Bonds zu handeln, das heißt, es lassen sich nicht mehr so große Volumina auf einen Schlag verkaufen und das auch nur in größeren Handelsspannen, also zu schlechteren Kursen. Viele Investoren und Aufseher erklären das vor allem mit der Zurückhaltung der Banken. Sie handeln aufgrund der strengeren Regulierung weniger Bonds als früher.

„Der Preis für das Liquiditätsrisiko wird nicht angemessen bezahlt“, räumt auch Dankel von Danske Invest ein. Er achtet wie viele Fondsmanager deshalb darauf, nicht zu viele Anleihen von einem Schuldner im Portfolio zu halten und kauft Anleihen gerne am Primärmarkt. Auch die Cash-Quote hat er in seinem Fonds zumindest etwas erhöht.

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