Anleihen aus Schwellenländern
Auswahl der Anlageprodukte

Anleger haben mehrere Möglichkeiten, in Schwellenländer zu investieren. Sie sollten aber immer beachten, dass dies mit hohen Risiken verbunden ist. Für diesen Anlagebereich sind speziellere Kenntnisse nötig als für Investments in den großen Industriestaaten.

Anleihen: Die Auswirkungen eines verkannten Risikos spürten zuletzt schmerzlich die Anleger, die argentinische Anleihen gekauft hatten. Nach der Zahlungsunfähigkeit im Jahr 2001 hatte der südamerikanische Staat seine Anleihen nicht mehr bedient.
Die Umschuldungsverhandlungen wurden erst in diesem Jahr abgeschlossen. Und noch heute versuchen einige der geprellten Anleger, vor internationalen Gerichten wenigstens einen Teil ihres Einsatzes zu retten. Auch Tausende deutscher Investoren waren davon betroffen. Bei Anleihe-Investments sollten daher die Anleger das jeweilige Länderrisiko, zusätzlich aber auch die Zins- und Währungsrisiken im Auge behalten.

Investmentfonds: Etwas leichter haben es Privatanleger, die Fonds für Schwellenländer kaufen. Fonds gibt es für Anleihen wie auch für Aktien in Emerging Markets. Die Fonds konzentrieren sich auf einzelne oder auch mehrere Länder ebenso wie auf eine spezielle Region. In der Regel wird das Risiko damit breiter gestreut.

Aktien: Für private Investoren ist das direkte Investment in Aktien in vielen Ländern nicht oder nur über Umwege möglich. Zudem sind Informationen über die Unternehmen oft nur schwer zu erlangen.

Zertifikate: Zu den einfachsten Möglichkeiten, an der Entwicklung von Schwellenländern teilzunehmen, zählen Anlagezertifikate. Die Papiere werden beispielsweise auf der Basis von Aktienindizes eines oder mehrerer Länder angeboten. Je nach Art des Papiers kann der Anleger zudem das Risiko seines Investments begrenzen.

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