Ausgedribbelt
Adidas

Hat der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller die Serie von Fehleinkäufen deutscher Unternehmen in den USA fortgesetzt?

Adidas legte 2005 gut drei Milliarden Euro für den US-Konkurrenten Reebok auf den Tisch. Das war kein Schnäppchen, zudem hakt es jetzt bei der Integration des Zukaufs. Um die Marke Reebok zu stärken, will Adidas mehr Geld in Produktentwicklung und Werbung stecken als ursprünglich geplant. Wie die Rechnung aufgehen soll, ohne dabei die Kernmarke Adidas zu beschädigen, gab Skeptikern seit der Übernahme zu denken.

Als Adidas-Chef Herbert Hainer Anfang November wegen der Mehrausgaben für Reebok die Prognose fürs Gewinnwachstum 2007 von 20 auf 15 Prozent senkte, brach der Kurs zeitweise um elf Prozent ein. Ein Warnschuss. Denn seither zeigt die Adidas-Aktie deutliche Ermüdungserscheinungen. Und die Olympischen Spiele 2008 in Peking, die dem Geschäft und der Aktie neuen Schub verleihen könnten, liegen noch in weiter Ferne. Mit Blick auf den erlahmenden Konsum in den USA verspricht die Aktie unterdurchschnittliches Potenzial.


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