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Auswahl: Nicht zu viel zahlen

Wer mehr als 500 000 Euro sein Eigen nennt, gilt laut Umfragen als reich. Die alte D-Mark-Million ist auch bei den meisten Vermögensverwaltern die Einstiegshürde - zumindest offiziell. Tatsächlich kommen die Verwalter den Anlegern inzwischen etwas entgegen.

Ein paar 100 000 Euro sollte aber mitbringen, wer eine genau auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene Geldverwaltung erwartet. Fast alle Banken und gut 300 Unabhängige bieten ihre Dienste an. Hinzu kommen grenznahe Verwalter in Liechtenstein, Österreich, Luxemburg und vor allem in der Schweiz, die sich auf vermögende deutsche Anleger spezialisiert haben.

Wem also das Geld anvertrauen? Die Unterschiede sind enorm. Nicht nur die Rendite klafft um bis zu 60 Prozentpunkte pro Jahr auseinander; auch die Risiken, denen ein Verwalter das anvertraute Vermögen aussetzt, unterscheiden sich erheblich - so wie die Gebühren. Am Markt sind erfahrene Profis und unseriöse Adressen, die ihren Kunden Fondsgebühren doppelt berechnen, durch häufiges Umschichten Gebührenblasen erzeugen oder nicht zu den besten, sondern den für sie selbst mit den lukrativsten Provisionen versehenen Produkten greifen. Die Akkreditierung bei der Finanzaufsicht BaFin als so genannter Finanzportfolioverwalter oder die Zugehörigkeit zum Verband der Vermögensverwalter garantieren nur, dass gewisse Mindestanforderungen eingehalten werden, etwa ein Ehrenkodex, eine einschlägige Ausbildung und ein Minimum an Berufserfahrung.

Über die Qualität des Verwalters sagt das wenig aus. Besser ist es, den Verwalter anhand einiger Grundregeln auszuwählen:

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