Banken bieten Investoren maßgeschneiderte Lösungen – Richtige Beratung entscheidet über Anlage-Erfolg
Der Markt bedient alle Risikotypen

Die Finanzmärkte befinden sich in ruhigerem Fahrwasser – doch der Schein trügt. An einigen Märkten gleicht die Kursentwicklung einem Jo-Jo-Spiel. Auf kurze Schwächephasen folgen rasche Kurserholungen. Doch im Untergrund brodelt es gewaltig. Dass einstige „Größen des Industriezeitalters“ wie General Motors und Ford von den Ratingagenturen zuletzt Schundanleihen-Status zugesprochen wurde, mag ein Indiz für unruhigere Zeiten sein.

HB DÜSSELDORF.In einem solchen Umfeld muss jeder Anleger für sich selbst entscheiden, wie die auf sein Risikoprofil zugeschnittene Strategie an den Aktien-, Anleihen- und Rohstoffmärkten aussieht. Diese Frage müssen sich Anleger nicht nur im Hinblick auf die jeweiligen Kassamärkte, sondern viel mehr noch bei der Umsetzung derivativer Anlagestrategien stellen. Denn beim Einsatz von Derivaten und strukturierten Finanzprodukten können die Risiken größer sein als beim Erwerb der zu Grunde liegenden Aktie oder Anleihe – sie sind es allerdings nicht zwangsläufig. Denn die Emissionsabteilungen der Banken haben strukturierte Finanzprodukte entwickelt, die dem Risikoprofil unterschiedlicher Anlegertypen gerecht werden.

Zertifikate gibt es in maßgeschneiderter Form praktisch für jede Börsenphase – und auch für praktisch jeden Anlegertyp.

Das Deutsche Derivate Institut hat jetzt in einer Umfrage herausgefunden, dass zwei Drittel aller Anlageberater der Banken aber nicht auf die am deutschen Markt eingesetzten aktien-ähnlichen Produkte (wie Anlagezertifikate und Aktienanleihen) aufmerksam machen. Die Risiko verringernden Effekte von Anlagezertifikaten seien offensichtlich immer noch nicht bekannt genug. Dies auch deshalb, weil Investoren wie Bankberater das Risiko dieser Produkte als zu hoch einschätzen.

Franz-Josef Leven, Direktor des Deutschen Aktieninstituts, bestätigt die Notwendigkeit einer qualifizierten Anlageberatung: „Gerade bei neuen Produkten besteht die Gefahr, dass sie falsch eingesetzt werden, nämlich entweder überhaupt nicht oder aber zu stark“, sagt Leven. Der Anleger müsse sich darauf verlassen können, dass sein Berater ihm den richtigen Umgang auch mit Anlagezertifikaten vermittelt.

Doch für Anleger ist neben richtiger Beratung ebenso wichtig, die eigene Risikobereitschaft zu kennen und sich vom Bankberater ein Risikoprofil erstellen zu lassen.

Eine Orientierung kann den Investoren die von UBS angewandte Einteilung in die drei Zertifikatskategorien „Schutz“, „ Optimierung und Performance“ und die spekulative Kategorie „Hebel“ bieten.

Seite 1:

Der Markt bedient alle Risikotypen

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%