Beispiel „Dogs of the Dow“: Wie Anleger von hohen Ausschüttungen profitieren

Beispiel „Dogs of the Dow“
Wie Anleger von hohen Ausschüttungen profitieren

Aktien mit einer hohen Dividende entwickeln sich besser als dividendenarme Titel. Das belegen langfristige Untersuchungen für alle Zeiträume an allen großen Börsenplätzen.
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som DÜSSELDORF. Klassisches Beispiel ist die alte Strategie "Dogs of the Dow": Anleger kaufen jedes Jahr die fünf Titel im amerikanischen Dow-Jones-Index mit der höchsten Dividendenrendite. Das brachte seit den siebziger Jahren eine jährliche Rendite von fast zwölf Prozent. Der Dow schaffte im selben Zeitraum nur knapp acht Prozent.

Wie sehr Dividenden den Aktienkurs treiben, zeigt der Vergleich zwischen dem Dax, in den Dividenden miteingerechnet werden, und dem Dax-Kursindex. 1988 bei 1 000 Punkten gestartet, notiert der Dax aktuell bei knapp 5 900 Punkten. Der Dax-Kursindex schafft es nur auf knapp 4 000 Zähler. Fast 40 Prozent des Zuwachses beruhen also auf Dividenden.

Dividendenstarke Papiere sind in aller Regel defensive Aktien aus "reifen" Branchen - also Unternehmen, die weniger investieren und stattdessen einen großen Teil ihrer Gewinne an den Anteilseigener weitergeben.

Insbesondere in mageren Börsenzeiten setzen Investoren auf solche Firmen. Der DivDax, der die 15 Dax-Werte mit der höchsten Dividendenrendite beinhaltet, zeigt, dass solche Aktien auch im zuletzt sehr freundlichen Börsenumfeld gut abschnitten.

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