Berkshire Hathaway Buffett baut Beteiligung an Apple deutlich aus

Der Starinvestor glaubt weiter an gute Geschäfte bei Apple und kauft kräftig Aktien zu. Andere Beteiligungen fährt er indes zurück.
Update: 15.02.2018 - 07:13 Uhr 2 Kommentare
Apple ist inzwischen die Top-Position im Portfolio des Investors. Quelle: AP
Warren Buffett

Apple ist inzwischen die Top-Position im Portfolio des Investors.

(Foto: AP)

OmahaUS-Staranleger Warren Buffett setzt weiter in großem Stil auf den iPhone-Hersteller Apple. Im vierten Quartal baute seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway ihren Anteil um 23 Prozent aus.

Das Unternehmen hält nun 165 Millionen Aktien des kalifornischen Tech-Riesen, wie am Mittwoch (Ortszeit) aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht hervorging. Die Beteiligung hatte zuletzt einen Wert von etwa 28 Milliarden Dollar und löste damit die US-Großbank Wells Fargo als Top-Position in Buffetts Portfolio ab.

Das Konglomerat Berkshire Hathaway ist seit dem ersten Quartal 2016 Aktionär des Technologiekonzerns Apple – und das, obwohl Buffett als Skeptiker gegenüber Technologiewerten gilt. Bereits im vierten Quartal 2016 hatte der Star-Investor seine Beteiligung aufgestockt. Im ersten Quartal 2017 griff er noch einmal kräftig zu: zum 31. März lagen im Vergleich zum Vorquartal mehr als doppelt so viele Apple-Anteilsscheine im Portfolio und auch im zweiten Quartal 2017 hatte Buffett minimal zugekauft. Offenbar ist der Investor zufrieden mit dem Technologiekonzern aus dem Silicon Valley. Im dritten Quartal 2017 stockte er seinen Anteil um knapp drei Prozent auf.

Der Umsatz des Apple-Konzerns kletterten von Oktober bis Dezember 2017 um 13 Prozent auf 88,3 Milliarden Dollar und übertrafen die Erwartungen von Analysten, die nur einen Anstieg auf 87,28 Milliarden vorhergesagt hatten. Apples Gewinne stiegen in diesem Zeitraum um zwölf Prozent auf 20,07 Milliarden Dollar.

Berkshire Hathaway legte zudem einen Anteil im Wert von zuletzt rund 360 Millionen Dollar am Pharmakonzern Teva offen. Vom IT-Urgestein IBM hat Buffett hingegen genug – die Beteiligung schrumpfte im Schlussquartal um 94 Prozent auf nur noch zwei Millionen Aktien im Wert von gut 300 Millionen Dollar. Bereits im Mai des vergangenen Jahres hatte er bekanntgegeben, sich teilweise bei IBM zurückgezogen zu haben. Der Technologiekonzern sei eine starke Firma, habe aber auch starke Konkurrenz, sagte er zur Begründung.

2011 hatte Berkshire Hathaway mehr als zehn Milliarden Dollar in den seit langem unter Umsatzschwund leidenden Computer-Dino gesteckt. Das Investment entpuppte sich jedoch als Flop – so etwas kommt selbst bei Buffett mal vor.

Buffett, der Berkshire seit über 50 Jahren führt, hat viele seiner Anleger reich gemacht. Er übernahm einen krisengeschüttelten Textilhersteller aus seiner Heimatstadt Omaha im Bundesstaat Nebraska und machte ihn zu einem der größten börsennotierten US-Konzerne.

Neben dem Energie- und Versicherungsgeschäft gehört auch eine Industriesparte zu dem Unternehmen. Die Berkshire-Aktie der Klasse A notierte gestrigen Mittwoch bei 301.000 US-Dollar. Als Buffett das Unternehmen 1964 übernahm, kostete eine Aktie rund zwölf Dollar.

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  • dpa
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2 Kommentare zu "Berkshire Hathaway: Buffett baut Beteiligung an Apple deutlich aus"

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  • Ich esse gerne am Buffet und liebe eher Bananen

  • bufett sieht ein glänzend aufgestelltes unternehmen.

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