Börsenhoch
Die Aktien-Lieblinge der Investoren

Dank Automobil-, Industrie-, Chemie- und Techaktien hat der Dax die europäischen Indizes abgehängt. 2011 soll der private Konsum die Kurse treiben. Nur von einer Branche raten die Experten den Anlegern unisono ab.
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FRANKFURT, DÜSSELDORF. Wie ein Abgesang auf die Automobilbranche klangen die Worte vieler Analysten zu Jahresbeginn: Da nach dem Auslaufen der Abwrackprämie bei einer insgesamt wackeligen Konjunktur die Kaufanreize fehlten, werde 2010 wohl ein schweres Jahr für Volkswagen, Daimler und BMW, hieß es. Es kam deutlich anders: Die Daimler-Aktie um rund die Hälfte an Wert zugelegt, der Marktwert von BMW und VW hat sich mittlerweile sogar mehr als verdoppelt.

Ein Blick auf die 18 DaxSector-Indizes der Deutschen Börse verrät: Der Aufschwung dieses Jahres hatte einige Zugpferde, etliche Mitläufer, aber auch solche, die gar nicht vom Fleck kamen.

Die zyklischen Aktien bleiben auch im kommenden Jahr gefragt

Ganz vorne stehen hier zu Lande am Jahresende neben den Automobilen die Industrie, Technologie-, Chemie- und Baustofftitel. Alles zyklische Werte, die im konjunkturellen Boomzeiten besonders gefragt sind. Am Ende liegen Banken, Versorger und Telekomaktien. Erstere leiden nach wie vor unter den Nachwirkungen der Finanzkrise, zweite unter den staatlichen Regulierungen und dritte als typische Antizykliker, die in Phasen wie diesen schlicht übersehen werden.

Doch wegen des überraschend guten Konjukturverlaufs haben die deutschen Aktien in den gut laufenden Branchen mehr gewonnen als ihre europäischen Wettbewerber. Renault brachte es dieses Jahr beispielsweise nur auf ein Plus von knapp über 20 Prozent.

Und mit den Verlierern ging es in Deutschland oft weniger stark bergab als im europäischen Ausland. Bei den ungeliebten Bank-Aktien etwa haben die Ausländer mehr verloren: Die Deutsche Bank gab 15 Prozent ab, Santander aus Spanien fast doppelt soviel.

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