Computerhersteller
Analysten halten zu Apple

Die Apple-Fangemeinde darf sich freuen: Obwohl die Aktie des Computerherstellers seit Jahresbeginn dramatische Einbußen hinnehmen musste, erwarten Analysten eine starke Performance in der zweiten Jahreshälfte. Im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie dürfte die Markteinführung von neuen Produkten stehen – doch Apple hat noch weitere Asse im Ärmel. Die Investmentidee des Tages.

STUTTGART. An der Börse macht die Aktie des Computerherstellers Apple seit Jahresanfang keine gute Figur: Vom Allzeithoch bei rund 203 Dollar ist der Kurs inzwischen um fast 40 Prozent abgerutscht. Einen Aktienrückkauf plant die Geschäftsleitung nach eigenen Worten auch bei dem günstigeren Kurs derzeit nicht. Doch Apples Ruf ist trotzdem so gut wie lange nicht mehr. Vor wenigen Tagen wählten US-Geschäftsleute quer durch die Branchen die Firma mit dem angebissenen Apfel im Markenzeichen zum „meistbewunderten Unternehmen der USA“. Im vergangenen Jahr hatten es die Kalifornier in der gleichen Umfrage nur auf Platz sieben geschafft.

Die Apple-Fangemeinde ist ihrer Lieblingsmarke ohnehin treu, und auch die meisten Analysten halten der Aktie auch nach dem Kurssturz weiter die Stange. David Bailey von Goldman Sachs etwa erwartet „eine starke zweite Jahreshälfte“ für das Unternehmen und Ben Reitzes von UBS sieht ein Aufwärtspotenzial von 60 Prozent in einem Jahr – was den Kurs allerdings lediglich zurück auf den Stand von Dezember befördern würde. Immerhin hat die Aktie seit ihrem Jahrestief fast 50 Prozent hinzugewonnen. Insgesamt raten 23 von 28 Banken zum Kauf der Aktie und fünf zum Halten.

Kritische Stimmen weisen zwar darauf hin, dass der Absatz sowohl bei den mobilen I-Pod-Musikspielern als auch bei I-Phone-Handys in diesem Halbjahr hinter den Erwartungen zurückbleiben könnte. Zwei Analysten senkten deshalb ihre Kursziele und schickten die Aktie damit weiter nach unten. Doch die Mehrzahl der Experten bleibt gelassen: „Im vergangenen Quartal entfiel mehr als 40 Prozent des I-Pod-Absatzes auf neue Kunden. Es sieht also nicht danach aus, als ob der Markt bald gesättigt wäre“, sagt Goldman-Analyst Bailey.

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