Copy-Trading
Kopieren Sie die Strategien der anderen!

Besser gut kopiert als schlecht selbst gemacht – so locken Plattformen wie Ayondo, eToro und Wikifolio ihre Kunden. Wem das Wissen und die Zeit für ausgefeilte Anlagestrategien fehlen, kann einfach andere kopieren.
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DüsseldorfKaum etwas spaltet die deutsche Gesellschaft so sehr wie der Börsenhandel. Während die einen erst gar kein Depot eröffnen und sich mit den Mini-Zinsen des Sparbuchs begnügen, kaufen die anderen Zertifikate und Investmentfonds, die ihnen zweistellige Renditen versprechen. Das sind natürlich nur die beiden Extrema, aber sie zeigen: Mit allzu einfachen Regeln wie „bloß kein Risiko“ oder „Hauptsache Rendite“ kommen Anleger nicht weit. Doch was tun, wenn man dem Bankberater nicht traut, aber zugleich keine Zeit hat, um sich selbst detailliert mit den Märkten zu beschäftigen?

Im Internet gibt es Trading-Plattformen, die in ihrer Werbung genau dieses Problem aufgreifen. Als Lösung präsentieren Anbieter wie eToro, United Signals und ZuluTrade das sogenannte Copy-Trading oder auch Mirror-Trading. Dabei können sich Anleger an Top Trader, Finanzexperten und Social Gurus dranhängen und ihre Strategien kopieren. Solche Portale ganz ohne eigenes Finanzwissen zu nutzen, kann aber gefährlich sein.

Lesen Sie den ganzen Artikel und weitere zum Thema in unserem Dossier „So werden Sie mühelos zum Finanzprofi“, erhältlich als PDF im Kaufhaus der Weltwirtschaft.

Handelsblatt-Finanzkorrespondentin Katharina Schneider.
Katharina Schneider
Handelsblatt / Finanzkorrespondentin

Kommentare zu " Copy-Trading: Kopieren Sie die Strategien der anderen!"

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  • "Kopieren Sie die Strategien der Anderen!" AND LOOSE.

  • Der Trader 'Neuling' im Foreign Exchange Market, Forex, sollte sich klar sein und absolut verstehen gegen wen er dort wettet: a. die grössten 10 Banken der Erde, also die 10 mit den grössten Appetiten! b. die eine und andere Zentralbank (ab & zu oder auch desöfteren), die grössten Hedgefunds, High-frequency Trading Systeme, sein Broker und nicht zuletzt seine eigenen Persönlichkeits-Schwächen. Etoro ist eine speziell gefährliche Falle die sich zwar ansprechend angenehm aufstellt, aber den gleichen Appetit auf den Einsatz seiner Trader hat wie alle Anderen insb.jene mit 'Trading Desk', also mit der Fakultät gegen den Trader zu manipulieren, was auch geschieht. Die Trading Plattform bei Etoro wird je nach Bedarf zielend gegen hohe-Einsatz Trades manipuliert wodurch der Anleger schnell ins Bankrott 'geStiert' werden kann. Die Plattform schaltet sich auch ab und zu aus, interessanterweise grade dann wenn der Trader den grössten Bedarf hat seine Positionen zu bedienen. Das 'Soziale Netz' (Open Book) bei Etoro könnte zwar sympatisch erscheinen, wirkt allerdings eher negativ in der Praxis, da der 'Guru Trader' seine Konzentration beeinträchtigt und seine Trades möglicherweise vernachlässigt während er sich dem Geschwätz mit seinen Kopierern widmet. Etoro ist auch deshalb extra gefährlich weil es insb. Neulinge anspricht die keine Ahnung haben womit und gegen wen sie hier ihre Kröten einsetzen. Meistens sind diese recht schnell futsch. Die 'Social Guru Trader', wenn sie Erfolg zeigen, erhalten von Etoro gute Belohnungen womit sie dann kein Eigenkapital mehr riskieren brauchen und im Allgemeinen ihre Arbeit vernachlässigen. All dies aus eigener (schlechter) Erfahrung bei Etoro !!!

  • bei wikifolio verdenkt erst mal das Wiki dann L&S mit..

    Liebes Handelsblatt, unterhaltet euch doch mal mit top Tradern über die Schwächen der Plattform...bei L&S muss man teilweise erst mal eine Anfrage stellen um seine Position aufzulösen und das in Zeiten von HFT..lächerlich hoch 9

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