DAB Depot Contest
Ohne Aktien geht es nicht

Im Depot-Contest der DAB Bank treten derzeit 30 deutsche Vermögensverwalter gegeneinander an. Eines ist vielen gemein: Beim Thema Staatsanleihen sind sie sehr vorsichtig geworden.
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FRankfurtDie Zeit der Traumrenditen ist vorbei. Viele Anleger wollen in Eurokrisentagen vor allem eines: ihr Geld schützen – statt es zu verlieren. Dafür nehmen sie sogar Einbußen bei der Rendite in Kauf. Nur sicher soll es sein.

Die Erträge könne man sowieso nicht steuern, sagt Kirk Ewald von der Geneon Vermögensmanagement GmbH. „Wir verstehen uns stattdessen als Risikomanager; das heißt, wir nähern uns der Depotstruktur zuallererst über die Risiken der einzelnen Anlageklassen. Denn die können wir begrenzen. Wir geben unserem Kunden deshalb keine festen Renditeversprechen; wir können ihm aber sehr wohl versprechen, dass sein Depotwert im Ernstfall nicht mehr als beispielsweise fünf Prozent fällt“, sagt der Vermögensverwalter.

Ewald ist einer der Profis, die sich seit Anfang Januar in einem Wettbewerb der Münchener DAB Bank messen. Wer hat die beste Strategie, wer findet die aussichtsreichsten Aktien, Anleihen oder Fonds. Die Direktbank unterscheidet zwischen drei verschiedenen Depotkategorien: „Sicherheit“, „Ausgewogen“ und „Chance“.

Insgesamt haben die Geldverwalter eine Million Euro Spielgeld zur Verfügung, das gehegt und gepflegt werden muss. Dabei versuchen die Vermögensverwalter, ihre Spieldepots möglichst genauso oder zumindest ähnlich zu aufzubauen, wie sie das im wahren Leben auch tun würden.

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