DAB Depot Contest: Wenig Geld verlieren, wenn es richtig kracht

DAB Depot Contest
Wenig Geld verlieren, wenn es richtig kracht

Im Depot-Contest der DAB Bank treten derzeit 30 deutsche Vermögensverwalter gegeneinander an. Viele der Teilnehmer vertrauen auf Mischfonds. Bisher scheint die Strategie aufzugehen.
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FrankfurtDas Geld der Kunden stetig zu mehren, ohne es in Gefahr zu bringen – es gab Zeiten, in denen war das sehr viel einfacher. Seitdem in Europa die Schuldenkrise wütet, Aktien- und Anleihekurse kräftig schwanken, sind viele Gewissheiten, was das Thema Vermögensverwaltung betrifft, dahin.

Seit Januar messen sich insgesamt 30 Profis in einem Wettbewerb der Münchener DAB Bank. Wer hat die beste Strategie, wer findet die aussichtsreichsten Aktien, Anleihen oder Fonds. Die Direktbank unterscheidet zwischen drei verschiedenen Depotkategorien: „Sicherheit“, „Ausgewogen“ und „Chance“.

Insgesamt haben die Geldverwalter eine Million Euro Spielgeld zur Verfügung, das es zu mehren gilt. Anleger können die aktuellen Depots der Profis, ihre Wertpapierkäufe und -verkäufe unter www.depot-contest.de mitverfolgen.

In der Realität dürfte für viele Kunden das Depot in der Kategorie „ausgewogen“ das interessanteste sein. Die Renditeerwartungen sind nicht übertrieben, der Depotwert sollte nicht allzu sehr schwanken.

So wie bei Jan Lintermann von der Vermögensverwaltung Albrech & Cie. Rund 3,4 Prozent hat der Vermögenswert seit Anfang des Jahres zugelegt. „Unser Depot ist so konzipiert, dass die Verluste möglichst gering ausfallen, sollte es an den Märkten richtig krachen“, sagt Lintermann.

Dabei baut der Vermögensprofi vor allem auf Mischfonds. Ganz wichtig dabei sei, dass diese möglichst flexibel seien, also der Fondsmanager bei Bedarf rasch die Aktienquoten anpassen kann – in die eine wie die andere Richtung. Dazu steckt ein Teil der Million in defensiven Rentenfonds.

Auf Mischfonds setzt auch Frank Haser von der gleichnamigen Vermögensverwaltung. Allerdings hat er auch einige wenige Aktienpositionen aufgebaut. Britisch American Tobacco und Fresenius Medical Care beispielsweise. Klassisch defensive Aktienwerte: Stabiles Geschäftsmodell, stabile Cashflows, stetige Dividendenzahlungen und deshalb überschaubare Risiken.

Risikoreicher dagegen sind die Papiere von Centrotec, einem Untermehmen, das sich auf das Thema Erneuerbare Energien spezialisiert hat. Bislang hat sich das Investment ausgezahlt: Seit dem Einstiegszeitraum haben die Aktien rund 20 Prozent zugelegt. Insgesamt liegt Hasers Depot seit Jahresanfang 3,45 Prozent im Plus.

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