Dax-Flops: Neues Spiel – kein neues Glück

Dax-Flops
Neues Spiel – kein neues Glück

Das alte Börsenjahr ist Geschichte. Jetzt schichten Anleger um. Manche setzen gezielt auf die Verlierer des vergangenen Jahres. Kann diese Strategie funktionieren? Und welche Werte sind besonders aussichtsreich?
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DüsseldorfDas Börsenjahr 2013 ließ kaum Wünsche offen. Der Dax hat mehr als 20 Prozent zugelegt. Doch das ist Vergangenheit. Das Spiel geht von Neuem los. Die Portfolios werden für das neue Jahr flott gemacht. Alte Aktien raus, neue rein.

Dabei ist eine Laune nicht totzukriegen: Mancher Anleger hält es für clever, auf die Verlierer des vergangenen Jahres zu setzen, als gäbe es einen Automatismus, wonach diese mit Beginn eines neuen Jahres plötzlich zu Überfliegern werden müssten.

Die Vernunft sagt, dass sich Börsenkurse selten an willkürlich gewählte Datumsgrenzen halten. Andererseits müssen nur genug Börsianer daran glauben, schon könnte eine sich selbst erfüllende Prophezeiung daraus werden. Wir wollten es genauer wissen und haben uns die Entwicklung aller 30 Dax-Aktien in den vergangenen fünf Jahren angeschaut. Sind die Verlierer von gestern wirklich die Gewinner von morgen?

Sollte diese „Strategie“, die gewissermaßen das Gegenstück zur Börsenweisheit „The trend is your friend“ darstellt, wirklich funktionieren, hätten Anleger gar nicht viel Auswahl: Nur sechs von 30 Dax-Aktien beendeten das Jahr im Minus. Die schlechteste: K+S. Die Aktie des Düngemittelherstellers verzeichnete im vergangenen Jahr ein Minus von 36 Prozent. Ein drohender Preiskrieg auf dem Markt für Kali, dem wichtigsten Produkt von K+S, lastete auf dem Unternehmen.

Im noch jungen Börsenjahr 2014 konnte K+S immerhin um fast zehn Prozent zulegen. Ein Hinweis darauf, dass die Verlierer-Wette aufgeht? Zum einen ist es noch etwas früh für ein Urteil, zum anderen hat die Aufholjagd bereits Ende des vergangenen Jahres begonnen. Die meisten Analysten beurteilen K+S nach wie vor skeptisch.

„Es gibt immer einen Grund, warum ein Unternehmen zu den Verlierern zählt. Häufig ist er gravierend. Er verändert die Profitabilität eines Unternehmens nachhaltig“, sagt Uwe Rathausky von der Investmentgesellschaft Gané. „Aus einem Verlierer kann ein Gewinner werden. Aber dafür muss es fundamentale Gründe geben.“


Der zweitgrößte Verlierer im Dax war Lanxess mit einem Minus von 27 Prozent. Zumindest in den ersten Tagen des neuen Jahres setzt sich die Talfahrt fort. Aktionäre, die schon länger dabei sind, müssen sich dennoch nicht ärgern. Im Jahr 2012 gehörte die Chemiefirma aus Köln zu den besten Aktien, und auch in den Jahren zuvor brachte sie den Anteilseignern stattliche Kursgewinne.

Die nächsten auf der Liste der Verlierer sind die Stromkonzerne RWE (-14,8 Prozent) und Eon (-4,8 Prozent). Die Unternehmen haben sich nicht rechtzeitig auf die Energiewende – weg vom Atomstrom – eingerichtet. Nun muss ein neues Geschäftsmodell her. Der Absturz ist also teils selbst verschuldet, teils der Politik zuzuschreiben, in jedem Fall ist er nicht ohne Grund passiert.

Wenn es eines Beweises bedarf, dass an der Börse die Letzten nicht die Ersten sein werden, dann liefern ihn die Versorgeraktien. Eon gehörte in vier von fünf Jahren zu den schlechtesten fünf Aktien (2009, 2010, 2012, 2013), RWE in drei Jahren (2010, 2011, 2013).

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  • DIE BANKEN UND IHRE EIGEN-INTERESSEN
    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::
    sind der umsatz an den börsen..!!
    deshalb werden sie nach dem erreichen der runden 10.000
    zum ausstieg raten..!!
    ..
    die aktien sind ja sooo gut gelaufen und es hat sich eine
    blase gebildet und eine korrektur ist überfällig..!!
    ..
    noch 330 punkte und dann abwärts..
    viel spass beim kaufen..!!!!!!!!!!

  • ALTERNATIVE ANALYSEMÖGLICHKEIT
    ..............................
    kombinanation
    chartanalyse & fundamentalanalyse der einzelaktie
    und des wirtschaftlichen umfeldes
    ..
    bewertung des entsprechenden index - in dem die aktie
    enthalten ist.
    ..
    AB DAX 10.000 - KORREKTUR IM INDEX WAHRSCHEINLICH - !!
    ..

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