Dax-Hausse
Warum die Crash-Gefahr minimal ist

Allen Kursturbulenzen der vergangenen Wochen zum Trotz trennen den Dax nur wenige Prozent von seinem Allzeithoch. Dennoch ist die Stimmung eher getrübt. Ein gutes Zeichen, sagen Experten. Die Rally kann weitergehen.
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DüsseldorfVerkehrte Welt? Der Dax robbt sich langsam wieder in Richtung der Marke von 10.000 Punkten, aber die Stimmung bleibt getrübt. Von Euphorie keine Spur. Doch das ist gut so, denn eine alte Börsenweisheit besagt: Die Hausse stirbt in der Euphorie.

Auch wenn der Dax in den vergangenen Wochen mächtig geschwankt hat und den ein oder anderen Rückschlag wegstecken musste, liegt eine beeindruckende Rally hinter den deutschen Standardwerten. In den vergangenen fünf Jahren hat das Börsenbarometer mehr als 60 Prozent zugelegt. Gleich mehrmals hat er in diesem Jahr die magische Marke von 10.000 Punkten übersprungen und Allzeithochs markiert. Aktuell liegt sein Rekord bei 10.087 Punkten. Und trotz des jüngsten Kursrutsches lag er am Freitag zwischenzeitlich von dieser Marke nur knapp 350 Punkte, also gut 3,5 Prozent entfernt. 

Rückschläge, wie wir sie in den vergangenen Monaten immer wieder erlebt haben, sind in langjährigen Aufwärtsbewegungen keine Seltenheit. „Die Stimmung kann unvermittelt immer drehen, damit müssen gerade Aktienanleger jederzeit rechnen“, sagt Niels Nauhauser, Finanzexperte bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. „Vor zwei Wochen wurden neue Höchststände gefeiert und wenige Tage später kam die Korrektur um rund zehn Prozent.“ Allerdings hat sich der Dax auch davon schnell erholt. Grundsätzlich ist der Aufwärtstrend weiter intakt. Doch wann endet die Börsenparty?

Glaubt man der alten Börsenweisheit von der Euphorie, dann geht es noch weiter aufwärts. „Euphorie beschreibt eine übertrieben positive Marktstimmung“, sagt Carsten Roemheld, Kapitalmarktstratege bei Fidelity Worldwide Investment. Doch eine solche Stimmung sieht er weder aktuell noch hat er sie beim Allzeithoch beobachtet. „Wenn man die aktuelle Berichterstattung in den Medien betrachtet, stößt man eher auf zurückhaltende Äußerungen und Skepsis in Bezug auf die Marktsituation als auf euphorische Kaufempfehlungen“, ergänzt er.

Auch Manfred Hübner vom Analysehaus Sentix, das wöchentlich die Stimmung der Anleger abfragt, kann derzeit keine Euphorie entdecken. Eine extrem gute Stimmung haben die Experten zuletzt Ende November gemessen. Gefährlich wird es auch, wenn die Börsianer den Markt als teuer wahrnehmen und die fundamentale Entwicklung negativ einschätzen. Beides ist derzeit nicht der Fall, so Hübner. Im Gegenteil. Ein weiteres Indiz für das Ende einer guten Börsenphase ist es, wenn die Anleger überinvestiert sind. „Derzeit sind die Institutionellen zwar überwiegend neutral, aber nicht überinvestiert“, sagt der Sentix-Experte. „Und die Privaten fehlen fast völlig.“

Kommentare zu " Dax-Hausse: Warum die Crash-Gefahr minimal ist"

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  • Warum die Crash-Gefahr minimal ist

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    Warum die Crash-Gefahr minimal ist= WEIL DIE MEDIEN...

    ES ALS NICHT GEFÄHRLICH EINSTUFEN !

    Wenn aber ab dem 01.01.2015...

    die tägliche Abwärts-Tendenzen vom DAX sichtbar werden...

    dann reden sich die Reporter mit witzige Kommentare aus den

    unlogische Argumente des Vortages heraus.

    Wem Juckt es...es ist nicht mein Geld !

    Das Jahr 2015 wird alle Weltbörsen in den Keller ziehen.

    Aber warten wir es ab...

    die Politiker und Reporter wissen immer eine Ausrede !


    Viel Spaß bei weiterhin Gelder verbrennen !!!





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