Dax in Rekordlaune
Deutschlands kleines Börsenwunder

Gute Wirtschaftsdaten und Milliardenhilfen der EZB treiben den Dax. Seit Jahresanfang haben die Bullen das Heft fest in der Hand, alle Sorgen scheinen vergessen. Doch wie weit kann die Rally noch führen?
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DüsseldorfDas Börsenjahr 2012 ist für Anleger grandios gestartet. Fast 15 Prozent hat der Dax in den ersten fünf Wochen zugelegt - so viel wie nie. Für Anleger ist die anhaltende Aufwärtsbewegung ein ungewohntes Bild. Noch folgte auf jede Aufwärtsbewegung schnell der nächste Rückschlag.

Nicht jeder traut der Erholung über den Weg: "Nach solch einer starken Marktbewegung erscheint es durchaus angebracht, nach einer Pause zu rufen. Gewinne mitzunehmen wäre ein logischer Schritt", schreiben die Analysten von JP Morgan in einer aktuellen Marktstudie. Allerdings warnen sie gleichzeitig, es könne ein teurer Fehler sein, sich zu früh zurückzuziehen, wenn die Rally weiterlaufe. Damit beschreiben die Analysten genau das Dilemma, in dem viele Anleger stecken. Sie wissen nicht, ob sie die überraschenden Gewinne schnell einsacken sollen oder lieber investiert bleiben - in der Hoffnung, dass die Rally neue Käufer anlockt.

Geht es nach den Prognosen, die in- und ausländische Banken für 2012 abgegeben haben, wäre in den kommenden Monaten nur noch wenig zu holen. Für das Jahresende prognostizierten 36 vom Handelsblatt befragte Bankhäuser im Schnitt einen Dax-Stand von 6.573 Punkten. Dieses Niveau hat der Leitindex Anfang dieser Woche bereits erreicht.

Deshalb beginnen die ersten Banken bereits, ihre Position zu überdenken. Die DZ Bank hat ihr Kursziel für den Dax-Stand Ende Juni von 6.200 auf 6.500 Punkte angehoben. Die Landesbank Baden-Württemberg erhöhte ihre Schätzung sogar um 700 auf 7.000 Punkte. Ende des Jahres sehen die Experten der LBBW den deutschen Leitindex jetzt bei 7.500 Zählern.

Auch bei den Investoren kippt die Stimmung. In einer dem Handelsblatt exklusiv vorliegenden Umfrage des Frankfurter Researchdienstes Sentix vom Wochenende unter knapp 1000 Anlegern sehen 48 Prozent der institutionellen Investoren mehr Chancen als Risiken. Nur 30 Prozent der Profis heben im Vorfeld der Entscheidung die Risiken für die Finanzmärkte hervor.

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  • Die Anleger sollten nicht jede Börsenzeitungen lesen, denn in einigen werden sie von den "sogenannten Experten" in eine bestimmte Richtung manipuliert. Besser ist es den Markt zu beobachten und nach dem eigenen Menschenverstand und Bauchgefühl zu investieren. Ohne übertriebenen Optimismus zu verbreiten, sene ich den Dax im Frühjahr bei 7500 Punkten.

  • Hier ein guter Blog zur Enwtiscklung im DAX:
    "http://proptrader2012.blogspot.com/"

  • When a man tells you that he got rich through hard work, ask him: Whose?

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