Dax-Umfrage

Analysten sagen steigende Kurse voraus

Seit Wochen kommt der Dax nicht vorwärts. Die Experten der Banken rechnen dennoch mit steigenden Kursen - einer sagt sogar einen neuen Rekord voraus.
Update: 24.06.2011 - 08:28 Uhr 13 Kommentare
Seit Wochen ist der Dax in der Spanne zwischen 7000 und 7250 Punkten gefangen. Quelle: dapd

Seit Wochen ist der Dax in der Spanne zwischen 7000 und 7250 Punkten gefangen.

(Foto: dapd)

FrankfurtDie trüben Aussichten für die US-Wirtschaft und die ungelösten Schuldenprobleme in Europa haben den deutschen Aktienmarkt gebremst. Dennoch rechnen 22 von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Strategen damit, dass der Leitindex bis Ende Dezember noch einmal auf 7595 Zähler zulegen wird - vom aktuellen Stand von 7270 Punkten wäre das ein Plus von 4,5 Prozent. Mitte 2012 sollen dann in Schnitt 7800 Punkte drin sein.

„Der Dax hat seine besten Zeiten in diesem Jahr noch lange nicht hinter sich, denn das Gewinnwachstum deutscher Unternehmen ist ungebrochen“, sagt Commerzbank-Stratege Markus Wallner. Profitieren sollten die Firmen nach wie vor von dem anhaltend robusten Wachstum in Asien. Nach den immensen Zuwachsraten sei hier höchstens eine Abkühlung der Wirtschaft auf ein normales Niveau zu erwarten, erklärt er.

Wallner geht davon aus, dass der Auswahlindex der 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands bis zum Jahresende sogar das Rekordhoch von 8151 Zählern aus dem Jahr 2007 knacken wird. Dazu dürfte seiner Ansicht nach beitragen, dass sich die zuletzt lahmende US-Wirtschaft im zweiten Halbjahr wieder berappeln sollte.

Auch sein Kollege Bernd Krampen von der NordLB glaubt nicht, dass die schlechteren Konjunkturdaten in den USA auf einen Rückfall in die Rezession hindeuten. Verantwortlich für die schwächelnde US-Wirtschaft sind aus seiner Sicht auch Sonderfaktoren wie das Wetter und das verheerende Erdbeben in Japan Mitte März. Die durch die Katastrophe ausgelösten Zulieferprobleme hätten vor allem die Autoindustrie belastet. In den vergangenen Wochen hatten Zahlen vom US-Arbeitsmarkt und aus der Industrie für Enttäuschung gesorgt.

Schuldenkrise belastet
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13 Kommentare zu "Dax-Umfrage: Analysten sagen steigende Kurse voraus"

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  • wer bezahlt eigentlich diese Auftragschreiber für solche Artikel?

    Die letzten Wochen sind geprägt von verzweifelten Versuchen durch die Medien, den Menschen Stabilität zu suggerieren.

    Jeder Depp erkennt inzwischen, dass die Lage an den Finanzmärkten aussichtslos ist. Selbst ein QE3 oder QEX hilft nichts mehr....

    Und immer neues Geld aus dem Nichts zu erschaffen, um damit Staaten vor der Totalpleite zu bewahren, wie der IWF (FED) es tut, ist auch idiotisch, weil durch die immer gallopierendere Inflation der ohnehin schon massiv gestörte soziale Frieden noch weiter in GEfahr gerät.

  • Das war zu offensichtlich. Wer sich das Verhalten des DAX anschaut wird feststellen, dass mit einer Abweichung von mehr als 10% vom GD200 die Rückschlaggefahr stark steigt. Zumal stand der Mai und der Sommer vor der Tür, der häufig für eine Korrektur gut ist. Insofern war dann nur noch die Frage, wann es los geht und wie man möglichst am hochsten Punkt short gehen kann.

  • 1.der der ein neues Jahreshoch vorraussagt arbeitet bei der Commerzbank.eine der schlechtesten Banken im Global Business.Da gehen nicht mal Uni-Absolventen gern hin,bevor man der Kreissparkasse Kassel landet geht man zur Commerzbank.

    2.So hellseherische Fähigkeiten,die müsste man doch zu Geld machen können?das wären aktuell 1000 Punkte nach oben Platz,also 15%.darauf mit 5 Mio.Kredit Optionen Kaufen,Basis 6800-7000 und schon kann Herr Wallner Superstratege in Rente gehen?es wird ja so eintreffen.

    Ich schliesse mich den anderen an,allerdings hab ich gerade den Dax long getraded in den letzten 2h,Griechenland sei Dank.....Gegenpartei:richtigdie Commerzbank.

  • Der DAX wird noch massiv weiter fallen - so wie die BRD insgesamt eine düstere Perspektive hat. Mit der Entscheidung zum Ausstieg aus der Kernenergie hat man der BRD die Grundlage für eine ökologische, wirtschaftliche und stabile Energieversorgung entzogen. Niemand der für ein Unternehmen Verantwortung trägt, darf unter dieser Prämisse in der BRD noch einen müden Cent investieren.


  • Bin selber langjähriger " untergebener " Banker. Ziel ist es die Wertpapierprovision der Bank zu erhöhen. Fest Zielvorgaben setzen den Banker unter Druck, dem Kunden was zu verkaufen was er selbst nicht kaufen würde. Zum Beispiel aktuell Rohstoffonds statt physiches Edelmetall. So läuft der Hase in der Praxis!!

  • Und was prognostizieren die Analysten für Weihnachten? Bekommen wir dieses Jahr weiße Weihnachten?

  • Guten Tag,.... Schon vor ueber3 Monaten glaubten einige echte Bankiers ( nicht Banker ) dass eine " correction " von 10 bis 15 % in der Luft liege. Sie hatten Recht. Besten Dank

  • Der zapft garnichts mehr an,
    schon seit 3 jahren nicht mehr.
    Bei ihm sieht verbales Anzapfen in der Realität so aus,
    daß er versucht einem verschloßenen Reißsack durch anpieksen mit einer Nähnadel Reißkörner zu entreißen.
    .

  • Die Wirschaftsjournalie und das Handelsblatt leben ja von den Bankstern ud lassen sich von diesen über Werbung und dergleichen mehr bezahlen.
    Man sägt sich schließlich nicht den Ast ab, auf dem man noch auskömmlich und gutdotiert sitzt.
    Was sollen die Redakteure und Volontaire vom HB denn sonst schreiben?
    Kritik gegen Banken und global agierende Wirtschaftslobby?
    Im Leben nicht, träumen Sie weiter!
    Immer schön positiv berichten, die Krise ist laut Bundesregierung und Wirtschaftsmedien bereits seit Februar 2011 vorbei und Geschichte.
    Deutschlands Wirtschaft brummt und die Steuereinnahmen sprudeln.
    Die Rentenkassen sind prall gefüllt und den mittleren und unteren Einkommen verspricht man von Koalitionsseite hohe Steuersenkungen und Abschaffung der kalten Steuerprogression.
    Brot und Spiele fürs Volk mit nochmaligem Sommermärchen 2011, dafür sorgen dann unsere Fussball-Mädels.
    „Unsere“ Euro-Währung ist hart, die Inflation mit nur 2,4% niedrig, die Teuerungsrate für Lebenshaltung und Energie moderat, die GIPSI-Pleitestaaten sind gerettet, die CDU atomausstiegsopportunistisch ergrünt und S21 weitergebaut.
    Ackermann & Banksterfreude schreiben jetzt die Rettungspläne für Schäubles Finanzminsterium, und ein inflationserprobter Lire-Italiner wird EZB Chef.
    Die DAX feiert laut Anal(ysten) bald wieder Höchststände und die FED darf ab Juli noch mehr grünes Papier bedrucken.
    ALLES IST GUT!

  • Das Anraten zum Kauf von Aktien halte ich auch für Zweckoptimismus. Vermutlich wollen noch einige Banken und Versicherungen ihre Aktien aus dem Bestand haben, denn sowohl Griechenland als auch die Wachstumsaussichten in den USA sind geeignet, in eine kurstreibende Euphorie zu verfallen.

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