Dax-Umfrage
Anleger schwimmen auf der Euphoriewelle

Nach der Rally der Vorwoche hat der Leitindex mehr als 100 Punkte verloren. Ende der Kursgewinne oder nur Korrektur? Laut exklusiver Analyse könnten sich Chancen bieten, die sich Anleger nicht entgehen lassen sollten. 

DüsseldorfVergangene Woche war ein großer Teil der Anleger, die bei der Handelsblatt-Sentimentumfrage mitmachen, neutral eingestellt, erwarteten also keinen großen Kursverluste oder -gewinne.  Börsenexperte Stephan Heibel, der die wöchentliche Stimmungsumfrage unter mehr als 2300 Anlegern interpretiert, schloss daraus: Der nächste Ausbruch des deutschen Börsenbarometers erfolgt nach oben.

Seiner Einschätzung nach war es nur eine Frage der Zeit, bis die 10.100 Punkte nach oben übersprungen werden und dann eine Reihe von bislang neutral eingestellten Anlegern zum Kauf zwingt. „10.300 bis 10.400 Punkte sind dann schnell erreicht“, betonte er am vergangenen Montag. Mit dieser Meinung lag der Inhaber des Analysehauses Animusx konträr zu vielen anderen Stimmungsumfragen.

Doch er beschrieb die vergangene Handelswoche exakt: Mit einem Wochenplus von 3,2 Prozent schoss der Index auf 10.374 Punkte, zwischenzeitlich kletterte der Börsenindex sogar bis auf 10.469 Punkte.

Zum Ende der vergangenen Woche korrigierte der Dax leicht. Geben die aktuellen Umfrageergebnisse einen Hinweis darauf, dass es sich nur um eine Korrektur handelt und der deutsche Leitindex seine Rally schon bald wieder fortsetzen wird?

„Das Barometer zur aktuellen Börsenstimmung ist deutlich nach oben geklettert, das ist schon Euphorie“, erläutert Heibel. Euphorische Anlegerstimmung an sich ist ein Indikator für bald fallende Kurse. Doch für seine Auswertung berücksichtigt der Sentimentexperte weitere Aspekte.    

Mittlerweile sehen 44 Prozent den Dax aktuell in einer Rally, 15 Prozentpunkte mehr als noch vor einer Woche. Gut jeder Fünfte sieht den Index in einer Topbildung, ein Plus von sieben Prozentpunkten.  Die verbleibenden Anleger halten sich an der Hoffnung fest, dass der Dax noch immer in einer übergeordneten  Seitwärtsbewegung verläuft (minus 13 Prozentpunkte auf 27 Prozent).

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