Dax-Umfrage Das letzte Aufbäumen vor dem Absturz?

War das neue Rekordhoch der Startschuss für eine Fortsetzung der Dax-Rally? Oder ist die Endphase der Aktien-Rally bereits in Sicht? Laut einer exklusiven Analyse entscheidet ein Faktor über die weitere Richtung.
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Dax nimmt sich Auszeit auf hohem Niveau

DüsseldorfViele Anleger trauten am Freitag vergangener Woche ihren Augen nicht: Das deutsche Börsenbarometer schoss kurz nach Handelsstart auf ein neues Rekordhoch, die alte Marke von 12.219 Zählern war schnell Geschichte. Im Laufe des Handels notierte der Leitindex sogar nur vier Punkte unterhalb von 12.400 Zählern. Der Dax stieg in der gesamten Handelswoche um 3,4 Prozent.

Die Frage, die sich nun viele Anleger stellen: War das der Startschuss für eine Fortsetzung der Rally? Oder handelt es sich um das letzte Aufbäumen vor dem Absturz?

Viele Profi-Anleger setzen trotz dieser Börsenhochstände auf Aktien. „Wir sind weiterhin positiv zu europäischen und insbesondere zu deutschen Aktien eingestellt und behalten unsere Übergewichtung bei“, sagt Martin Moryson, Chefvolkswirt der Privatbank Sal. Oppenheim. Wird der Experte Recht behalten?

Um eine Einschätzung zu erhalten, welche Richtung der Dax einschlagen könnte, befragt das Handelsblatt wöchentlich mit dem „Dax-Sentiment“ mehr als 2100 Anleger. Interpretiert werden die Ergebnisse anschließend von dem Experten Stephan Heibel, Inhaber des Analysehauses Animusx.

Für die Interpretation der Ergebnisse der Handelsblatt-Umfrage achtet Heibel vor allem auf Kontraindikatoren. Sind Anleger beispielsweise zu euphorisch, weil sie weiterhin steigende Kurse erwarten? Oder auch zu selbstgefällig, weil sie die Kursgewinne genauso erwartet hatten?

Haben sich Ihre Erwartungen zum Dax in der vergangenen Woche erfüllt?


Dies sind Kontraindikatoren und ein Indiz auf fallende Kurse, weil die Anleger beispielsweise bei sehr großer Euphorie schon investiert sind und bei Kursrückschlägen die Käufer fehlen. Aus umgekehrter Sicht, wenn Anleger bei fallenden Kursen zu pessimistisch sind, gilt dies als Indiz für bald steigende Notierungen.

Heibels Fazit der aktuellen Umfrage: „Das Sentiment ist zwar noch nicht als euphorisch zu bezeichnen, doch ziemlich gut.“ In Verbindung mit der angewachsenen mittelfristigen Skepsis, die er aus der schwindenden Zuversicht abliest, deutet seiner Meinung nach vieles auf eine Endphase der Rally hin. „Deutsche Anleger dürften also schon bald Gewinne mitnehmen“, so Heibel.

Wechselkurs spielt entscheidende Rolle
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6 Kommentare zu "Dax-Umfrage: Das letzte Aufbäumen vor dem Absturz?"

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  • @baer

    Da Sie ja seit mindestens 5.000 Daxpunkten frustriert zuschauen, kann Ihnen ja dann nichts passieren. Bestimmt warten DIE nur auf eine Order von Ihnen bis dann der große, böse Abverkauf beginnt.

    Wir können ja bei 15.000 Punkten nochmal philosophieren, ob der Dax dann vielleicht mal 1.000 Punkte fällt.

    Was soll denn bitte bis Dezember 2016 Ihrer Meinung nach zum Crash führen?

  • Herr A. Schneider@
    Mittwoch ist wieder Draghi-Supershow.
    Draghi ist wohl auch eine Maschine oder was muß ich aus Ihrer Tastatur lesen.

  • Ich würde mich freuen, wenn der DAX und auch sonstige Indizes wie MSCI World um 1000 - 1500 Punkte fallen würden, dann könnte ich sehr schön nachkaufen.

    Und glauben Sie mir, der DAX wird solange steigen bis er fällt und wenn keines von beiden eintrifft, denn wird er eine Seitwärtsbewegung machen.

    "jaja,die kaffeesatzleser......same procedure like last.."..

    Schönen Abend noch.

  • @baer
    so ist es...haben wir auch heute wieder wie schon so oft ausserbörslich ein
    neues Daxtagestief....da bin ich ja gespannt wie es morgen um 8 Uhr weitergeht...
    Mittwoch ist wieder Draghi-Supershow...egal was der sagt ich gehe davon aus schon im Vorfeld der Rede wird die Euphorie groß "gehalten"....also lassen wir die Musik
    noch ein wenig spielen im Dax...ich finde es gut zumal man gemütlich ein und aussteigen kann...

  • jaja,die kaffeesatzleser......same procedure like last....

  • Die Frage nach dem letzten Aufbäumen vor dem Absturz kann nur von den Teilnehmern in den "Dark Pools" beantwortet werden, weil dort alle Informationen zum rechtzeitigen Ausstieg aus den Tulpenzwiebel-Wertpapieren vorliegen, es sei denn, einer unserer wackeren Hochfrequenz-Algotrader vertippt sich und llöst, wie schon gehabt, einen nicht programmierten Kurssturz aus.

    Auf jeden Fall werden die Profis nur Gewinne machen, währen der letzte hineingelockte Gutgläubige wieder mal ins Gras beißt.

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