Dax-Umfrage
Gehen die Kursgewinne weiter?

Für Teilnehmer der Handelsblatt-Dax-Umfrage kamen die Gewinne der vergangenen Tage nicht überraschend. Doch wie geht es weiter? Machen Sie mit und Sie erhalten eine Einschätzung, wie sich der Dax entwickeln könnte.
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DüsseldorfEs war eine interessante Börsenwoche: Trotz der Angst vor den Brexit-Folgen, der bevorstehenden US-Wahl, der Sorgen um das Wachstum in China und der Ungewissheit über den nächsten Zinsschritt der Fed stieg der Dax seit Montag langsam aber stetig an. 

Wer am vergangenen Montag die Auswertung des Handelsblatt-Dax-Sentiments gelesen hatte, war von dieser Entwicklung nicht ganz so überrascht. Unter dem Titel „Der Oktober-Crash fällt aus“ hielt Börsenexperte Stephan Heibel die Wahrscheinlichkeit eines Ausverkaufs für äußerst gering. Er sah eher leicht steigende Kurs, so wie sich die Börse auch in dieser Woche entwickelt hat.

Seine Begründung am Montag dieser Woche: Derzeit würden zwei Damoklesschwerter über der Börse liegen. Am 8. November wird der neue die US-Präsident gewählt, danach entscheidet die US-Notenbank erneut über eine mögliche Zinsanhebung. Der Ausgang dieser beiden Entscheidungen wird aufgrund von Umfragewerten (Wahlen) und Konjunkturdaten (Zinserhöhung) in den kommenden Wochen immer besser eingeschätzt werden können. Schließlich sei das Schlimmste für Finanzmärkte die Ungewissheit. Indizien für einen möglichen Ausgang helfen, die Ungewissheit zu mindern und können schon für leicht ansteigende Kurse sorgen – egal ob die Umfragen für Donald Trump sprechen, oder ob die Konjunkturdaten eine Zinsanhebung unterstützen. „Hauptsache, die Ungewissheit schwindet“, lautet Heibels Credo.

Doch wie geht es nun weiter? Ist der Boden für eine anschließende Rally bereitet? Oder geht es nun Richtung Süden? Machen Sie mit bei der aktuellen Handelsblatt-Umfrage und Sie erhalten am Montag eine Einschätzung, wie sich der Dax in der kommenden Handelswoche entwickeln könnte. Hier geht es zur aktuellen Umfrage.

Gefragt werden jede Woche mehr als 2300 Anleger. Aufgrund der Antworten ermittelt Stephan Heibel die Börsenstimmung, also ob Anleger zur aktuellen und zur künftigen Entwicklung an den Aktienmärkten optimistisch oder pessimistisch eingestellt sind – was jeweils eher als Kontraindikator zu verstehen ist. Ein hohes Maß an Euphorie ist ein Indiz für fallende Kurse und umgekehrt. Weitere Prognosen finden Sie unter „Vergleich Dax-Sentiment und Indexentwicklung“. Die Prognosequalität ist Woche für Woche sehr gut.

Heibel, der die verschiedenen Sentiment-Erhebungen jeden Freitag in seinem Anlegerbrief Heibel-Ticker (http://www.heibel-ticker.de) aufgreift, interpretiert nicht nur die Stimmung von Anlegern in unterschiedlichen Marktphasen unterschiedlich.

„Mit der Handelsblattumfrage erhalten wir über die Stimmung hinaus auch Angaben über die Investitionsbereitschaft unserer Umfrageteilnehmer, sowie auch über die Selbstgefälligkeit“, erläutert er. „Die isolierte Betrachtung der Stimmung greift häufig zu kurz“. Es müsse gleichzeitig die aktuelle Börsenentwicklung wie auch die Entwicklung der Stimmung betrachtet werden. Und laut dem Animusx-Inhaber ging aus der Sentimentumfrage vor einer Woche hervor, dass sich die Stimmung deutlich eingetrübt hat und auch die Erwartungshaltung zunehmend pessimistisch geworden ist – da könne es kaum noch zu einem Ausverkauf kommen.

Die Umfrage startet jeden Donnerstag und endet am Sonntagnachmittag. Die Auswertung lesen Sie tags darauf auf Handelsblatt Online. Einfacher haben es Leser, die sich für eine kostenlose Erinnerungsmail eintragen. Sie erhalten automatisch eine Mail mit der Bitte, an der Umfrage teilzunehmen, und eine am Montag, wenn die Experten-Auswertung auf Handelsblatt Online zu lesen ist.

Jürgen Röder
Jürgen Röder
Handelsblatt / Redakteur Finanzzeitung

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  • Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

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