Dax-Umfrage: Grexit-Ängste stoppen die Euphorie

Dax-Umfrage
Grexit-Ängste stoppen die Euphorie

Trotz Griechenland-Krise bleibt der Dax knapp unter Rekordhoch. Die Verhandlungen über den „Grexit“ verhindern, dass Anleger euphorisch werden. Was das für die Dax-Entwicklung bedeutet, zeigt eine exklusive Analyse.
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Geht die Börsenparty weiter oder wird die Luft langsam dünner? Der Dax hat am vergangenen Freitag mit dem Bruch der 11.000er Marke ein neues Rekordhoch erreicht. Doch die Anleger bleiben skeptisch und betrachten das neue Allzeithoch mit Argwohn.

So lautet das Fazit beim Dax-Sentiment, der wöchentlichen Umfrage auf Handelsblatt Online zur Ermittlung der Börsenstimmung. Das Umfrageergebnis wird anschließend vom Börsenexperten Stephan Heibel, Inhaber des Analysehauses Animusx, ausgewertet und interpretiert.

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Euphorie ist aus Sentiment-Sicht ein Kontraindikator, also ein Indiz für bald fallende Kurse. Zu verstehen ist das ganz im Sinne der alten Börsenweisheiten: „Buy on bad news“ und „Sell on good news“ – bei schlechter Stimmung soll man Aktien kaufen und bei guter verkaufen.

Nach Heibels Ansicht herrscht derzeit eine konstruktive Zuversicht. „Es dürfte die Mischung aus geopolitischen Spannungen (Ukraine-Krise, Griechenland-Verhandlungen) und geldpolitischer Liquiditätsflutung durch die EZB sein, die diese konstruktive Stimmung erzeugt“, meint er. Die positiven Effekte durch die Liquiditätsflutung der EZB werden wahrgenommen, doch die verschiedenen Krisen erinnern Anleger immer wieder an bestehende Gefahrenquellen und dämpfen somit die Euphorie.

Für ihn ist offensichtlich, dass der dominierende positive Impuls aus der Geldpolitik stammt. „Es gibt ausreichend Liquidität im Markt, um die Rallye fortzusetzen“, so Heibel. Verhandlungserfolge in den Krisenregionen geben kaum positive Impulse, vielmehr sorgen Verhandlungsrückschläge immer wieder für kurzfristige Kaufgelegenheiten.

Das kurzfristige Sentiment zeigt, dass die Anleger die positive Entwicklung wahrnehmen, Euphorie ist jedoch noch nicht erkennbar. Gleichzeitig steigt die mittelfristige Zuversicht der Anleger, wenngleich sie sich absolut betrachtet nach wie vor auf einem niedrigen Niveau bewegt. Heibels Prognose für diese Handelswoche: „In diesem Stimmungsumfeld sollte die Rallye noch eine Weile fortgesetzt werden, Rückschläge dürften weiterhin als Kaufgelegenheiten gesehen werden.“

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Grexit-Ängste stoppen die Euphorie

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Richtige Prognose

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Hohe Selbstgefälligkeit

Kommentare zu " Dax-Umfrage: Grexit-Ängste stoppen die Euphorie"

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  • Grob gesagt: Verdient eine Firma doppelt so viel Geld ist sie doppelt soviel wert.
    Dies sehen wir derzeit bei einigen Dax Firmen und auch am an einigen andern Börsenplätzen.
    Das ist gut und richtig und da haben hoffenllich auch alle was davon, inkl. der dort Beschäftigten.

    Die anderen Themen sind Fragen der Verteilung. Hier ist die Politik gefordert. Die Griechen sind hier eher kein Vorbild; zumindest erkenne ich das nicht! Was da läuft ist an Ungerechtigkeit den anderen gegenüber schwer zu überbieten!

  • es geht hier um den dax und sonst nichts . für politische themen bitte thema wechseln ..

  • Ob die Redakteure auch die Artikel der Kollegen lesen?

    Grexit-Ängste stoppen die Euphorie:
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/dax-umfrage-grexit-aengste-stoppen-die-euphorie/11379268.html

    Keine Angst vor dem Grexit:
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/anleihen/anleihen-keine-angst-vor-dem-grexit/11378532.html

    Anleger glauben nicht an Grexit - Dax legt zu:
    http://www.handelsblatt.com/video/finanzen/boersen-news/boerse-am-abend-anleger-glauben-nicht-an-grexit-dax-legt-zu/11355594.html

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