Demokratische Präsidenten haben an der Börse kein gutes Image
Wall Street sorgt sich ums Weiße Haus

Der Wahlkampf in den USA kommt auf Touren, und der republikanische Präsident George W. Bush kämpft mit sinkenden Umfragewerten. Die Wall Street registriert das mit gemischten Gefühlen. Denn allein der Gedanke, ein Demokrat könne bald ins Weiße Haus einziehen, löst bei Händlern negative Assoziationen aus.

DÜSSELDORF. Politikern der Demokraten haftet in den USA das Image an, gerne die Steuern zu erhöhen und sich in die Wirtschaft einzumischen – beides ist schlecht für Aktien. Doch langfristige Trendbeobachtungen beweisen das Gegenteil: Unter demokratischer Regie haben sich die Aktienkurse besser entwickelt als unter republikanischen Präsidenten.

Nach einer Studie der Investmentbank Merrill Lynch, die bis in das Jahr 1943 zurückreicht, verzeichneten Aktien unter demokratischen Präsidenten eine durchschnittliche Rendite von 13,6 Prozent pro Jahr, unter republikanischer Führung waren es dagegen im Schnitt nur 11,7 Prozent. Bonds entwickelten sich dagegen unter den Republikanern besser.

„Das optimale Portfolio unter demokratischer Regie enthält 67 Prozent Aktien und 33 Prozent Bonds“, hat US-Stratege Richard Bernstein von Merrill ausgerechnet. Zieht ein Republikaner ins Weiße Haus ein, erziele dagegen eine Aufteilung von zwei Dritteln Bonds und einem Drittel Aktien die beste Rendite.

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