Devisenmarkt: Japan warnt Devisenspekulanten

Devisenmarkt
Japan warnt Devisenspekulanten

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TokioJapan hat Devisenspekulanten davor gewarnt, seine Währung weiter in die Höhe zu treiben.

Die Regierung stehe auch weiterhin bereit zum Handeln und werde hier nötigenfalls erneut mit den Partnern in der Gruppe der sieben führenden Industriestaaten (G7) zusammenarbeiten, erklärte Finanzminister Yoshihiko Noda am Dienstag.

Anlass war ein erneut ansteigender Wert des Yen zum Auftakt des ersten Handelstages in Japan seit der internationalen Intervention am Freitag. Am Montag waren die Märkte des Landes wegen eines Feiertages geschlossen geblieben. „Wir werden, so wie es nötig wird, zusammenarbeiten und beobachten die Märkte genau“, sagte Noda.

Er äußerte sich aber weiter nicht dazu, bei welchem Kurs die Regierung Handlungsbedarf sieht. Am Dienstag wurde ein Dollar mit 81,2 Yen gehandelt. Die G7-Staaten hatten bei einem Rekordstand von 77,16 Yen eingegriffen.

Die japanische Notenbank bot ihrerseits weiter an, zusätzliche Milliarden in das Finanzsystem zu pumpen, um die Zahlungsströme aufrecht zu erhalten. Am Dienstag handelte es sich um die Summe von gut 17 Milliarden Euro. Die Bank of Japan spült seit der Naturkatastrophen vor elf Tagen an jedem Handelstag Geld ins System.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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