Die Kultfiguren bieten Orientierungshilfen
Was Neulinge von George Soros lernen können

Hedge-Fonds-Strategien sind in der öffentlichen Diskussion immer dann am interessantesten, wenn sie besonders hohe Erträge erzielen. Oder aber dann, wenn es zu größeren Verlusten gekommen ist. Der Mythos, dass Hedge-Fund-Strategien auf der einen Seite nicht transparent genug und auf der anderen Seite zu komplex und zu riskoreich seien, wird durch die erzielten Erfolge dieser Anlageklasse relativiert.

DÜSSELDORF. Erfolgreiche Hedge-Fonds- Manager erkennen durch hochspezialisierte Analysen Ineffizienzen in den Märkten, leiten daraus erwartete volks- oder betriebswirtschaftlich begründete Kursbewegungen ab und berücksichtigen diese in ihren Investmententscheidungen. Dieses Vorgehen gilt auch für das Management von Global-Macro-Fonds.

Global-Macro-Strategien basieren auf makroökonomischen Analysen. Dazu zählen volkswirtschaftliche Tendenzen, Zins- oder Währungsverschiebungen oder größere Veränderungen bei Aktien- und Anleihentrends. Aber auch kriegerische Ereignisse, politische Entscheidungen sowie Veränderungen in der strukturellen Nachfrage werden von den Global-Macro-Managern analysiert und in die Investmententscheidung integriert. In der Regel agieren Global-Macro-Manager mit einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont.

Georg Soros, ein ungarischer Staatsbürger mit englischer Schulbildung und Wohnsitz in den USA, wurde praktisch über Nacht ein bekannter Name am internationalen Hedge-Fund-Himmel. Sein erfolgreicher Quantum Fonds stand einst ganz oben auf der Hitliste der erfolgreichen Global-Macro-Fonds. Sein Erfolgsrezept war es, mit enormen Fremdkapitaleinsätzen (Leverage) Futures-Kontrakte zu handeln und damit Aktienindizes wie den Nikkei zu bewegen oder den Wert von wichtigen internationalen Währungen zu beeinflussen.

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