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Diversifikation bringt den Erfolg

Risiko und Rendite sollten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen

DÜSSELDORF. Bei der Diversifikation von Portfolios mittels Hedge-Fonds stellen sich grundsätzlich folgende Fragen:

- Wie groß soll der gesamte Anteil von Hedge-Fonds im Portfolio sein?

- Welche Strategien eignen sich zur Diversifikation herkömmlicher Assetklassen?

- Wie strukturiert man eine optimale Hedge-Fonds-Allokation?

Häufig raten Anbieter Investoren, die sich zum ersten Mal für Hedge-Fonds interessieren, zunächst mit 5 bis 10 % Hedge-Fonds Anteil in ihrem Portfolio zu beginnen. Um die Funktionsweise dieser neuen Anlageinstrumente kennen zu lernen, ist dies durchaus ein vernünftiger Ansatz. Später, wenn sie sich in der Wertentwicklung bewährt haben und das Anlegervertrauen gestiegen ist, sollte man aber ihren Anteil erhöhen. Das ist deshalb zu empfehlen, weil die gewünschte Stabilisierung der Renditen, d.h. der Verringerung der Volatilität bei gleichbleibenden oder steigenden Erträgen, erst bei einem höheren Anteil an Hedge-Fonds richtig zum Tragen kommt.

Ein Beispiel zeigt vereinfacht, dass bei einem herkömmlichen US Dollar Portfolio, welches in ein US Dollar Anleihe Portfolio und den S&P 500 investiert, ein optimales Portfolio ungefähr 6,9 % erwartete Rendite aufweist, bei einer Volatilität von knapp 10 %. Würde diesem Portfolio ein Anteil von 10 % z.B. des Tremont Investible Index beigefügt, würde die Volatilität des gesamten Portfolios auf ungefähr 8,9 % sinken, während die Rendite leicht auf ungefähr 7,1 % ansteigt. Diese Steigerung ist jedoch weit vom optimalen Portfolio entfernt. Dieses bestünde im gegebenen Beispiel aus 99% Hedge-Fonds Anteilen und einem Aktienanteil und hätte eine Rendite von 9 % bei einer Volatilität von 2,7 %.

Bei einem solchen Ergebnis kann man natürlich argumentieren, dass eine Diversifikation, welche das ganze Vermögen in eine Anlagekategorie steckt, keine wirkliche Diversifikation darstelle. Dem lässt sich entgegen halten, dass es sich bei Hedge-Fonds um sehr viele voneinander unabhängige Anlagestrategien handelt, die zu einer Klasse zusammengefasst sind. Eine Diversifikation der bearbeiteten Risiken, die zu den gewünschten Renditen führt, besteht daher durchaus. Wer dieser Argumentation allerdings nicht folgen mag, orientiert sich vielleicht an einer Diversifikation im Sinne eines Core Satellite Ansatzes.

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