Drei Strategien, drei Depots „Die Spannung steigt"

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Aktien schlagen Anleihen
Good Bye: Frank Wiebe, Korrespondent in New York, verabschiedet sich beim spekulativem Depot mit einer Rendite von 8,1 Prozent. Quelle: Jens Dietrich

Good Bye: Frank Wiebe, Korrespondent in New York, verabschiedet sich beim spekulativem Depot mit einer Rendite von 8,1 Prozent.

(Foto: Jens Dietrich)

Von der großen Rotation aus Anleihen in Aktien ist an der Wall Street noch nicht viel zu spüren. Dank der Anleihekäufe der US-Notenbank Fed, die monatlich amerikanische Staatspapiere über 45 Milliarden Dollar kauft, halten sich die Treasuries genannten US-Staatsbonds stabil.

Die Renditen sind mir aber viel zu niedrig. Wenn ich US-Treasuries jetzt kaufen und bis zum Ende der Laufzeit halten würde, bekäme ich dafür eine jährliche Rendite von gerade mal 0,7 Prozent. Das lohnt den Aufwand nicht. Und die Zeit der kurzfristigen Kursgewinne dürfte bei den Treasuries – ebenso wie bei den Staatsanleihen der Euro-Kernländer – vorbei sein. Im Gegenteil: Wenn sich abzeichnet, dass die Fed den Fuß vom Gas nimmt und weniger Staatspapiere kauft, dürften die Kurse deutlich fallen und die Renditen steigen.

Ich würde über einen Einstieg erst bei Renditen von über drei Prozent für eine mittlere Laufzeit nachdenken, und das auch nur, wenn die Inflation deutlich darunter liegt. Wirklich lukrativ wäre aber auch das noch nicht.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

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3 Kommentare zu "Drei Strategien, drei Depots: „Die Spannung steigt""

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  • Wenn ich mir die Performance des spekulativen Depots anschaue - und das in einer monatelangen Phase weltweit ansteigender Aktienkurse - kann wohl nur noch Börsenguru Rolf Morrien helfen.

    Ab und an braucht auch der beste Anleger mal professionelle Hilfe!

  • Enttäuschend.

    Für einen Einsatz von 2% wird "jede Mini-Bewegung" verfolgt. Die geistige Kapazität, die dadurch benötigt wird, wäre besser investiert für wichtige Entscheidungen. Und wenn dann alles gut gegangen sein sollte mit der "heißen Wette", sind ganze 200,- auf dem Konto eingegangen.

    Einfach beeindruckend! Aber es ist ja auch gut und lehrreich, wenn der Leser gezeigt bekommt, wie er es genau nicht machen sollte.

  • Was Frau Schwarzer da von sich gibt, darf man da noch einen Artikel von Ihr ernst nehmen? Keine einzige selbstständige Analyse...

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