Drei Strategien, drei Depots
„Anleger finden aus dem Panikmodus“

Der Dax macht allmählich die Verluste der vergangen Handelswoche wieder gut. Die Depots profitieren von der Erholung. Allerdings nicht alle. Commerzbank-Papiere belasten das spekulative Portfolio von Jürgen Röder.
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Allmählich kehrt wieder Vernunft ein am Aktienmarkt: Nachdem tagelang aus Angst vor einer Wende der US-Geldpolitik ohne Sinn und Verstand verkauft wurde, finden immer mehr Anleger aus dem Panikmodus. Die Kurse stabilisieren sich.

Wie erwartet vor allem in Europa – steht doch hier alles andere als eine Zinswende ins Haus, wie die Europäische Zentralbank (EZB) jetzt erneut durchblicken lässt: Die Geldpolitik der EZB “wird in der absehbaren Zukunft locker bleiben”, betonte EZB-Chef Mario Draghi am Mittwoch in einer Rede vor der französischen Nationalversammlung in Paris. Meine Sprintzertifikate auf den Euro Stoxx 50 freut’s.

Ganz anders die Situation bei Gold. Hier beschleunigt sich der Crash: Die Feinunze büßte zwischenzeitlich über vier Prozent auf rund 1.225 US-Dollar ein und erreichte damit den tiefsten Stand seit August 2010.

Der vermeintlich „sichere Hafen“ entpuppt sich als Kapitalvernichter. Und trotz der Ausverkaufspreise halten sich Anleger dieses Mal offensichtlich mit Schnäppchenkäufen zurück - anders als bei den vorangegangenen größeren Korrekturen im April und Mai.

Allerdings: Glaubt man Analysten, sollte spätestens bei rund 1.100 Dollar Schluss sein mit dem Preissturz – soviel kostet die Förderung im Schnitt. So langsam könnte man hier also defensiv einsteigen.

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: „Anleger finden aus dem Panikmodus“"

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  • Panik-nein gesunde Korrektur.Der Kursdax-der im DAX die MK wiederspiegelt-nähert sich nun langsam wieder seinem Egalisierungsniveau von 2011 an-bevor damals die Sommerkrise kam.Leider ist er von dort aber wieder abgeprallt.Mal sehen ob er diesmal drüberkommt.Allerdings liegt der Kursdax noch unter dem Niveau vor 15 Jahren,aber auch kein Wunder,hat er doch viele Loseraktien in sich,die weit entfernt vom 98-er Niveau sind:Deutsche Bank,Coba,Allianz,Deutsche Lufthansa,Deutsche Telekom,...das können die anderen,guten Aktien dann nicht rausreißen.

  • Langsam wird mein Eindruck immer stärker, dass es sich bei diesen drei Hübschen in Wahrheit um Komiker handelt, die uns mit ihrer gespielten Ahnungslosigkeit nur ein bißchen zum Lachen bringen wollen.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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