Drei Strategien, drei Depots

Anleger setzen auf die Deutsche Post

Die Deutsche Post wird die Preise für Standardbriefe und Einschreiben erhöhen. Analysten erwarten dadurch 50 Millionen Euro mehr Gewinn. Briefeschreiber werden murren, Anlegerin Kerstin Leitel freut sich.
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Kerstin Leitel Quelle: Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

(Foto: Bert Bostelmann für Handelsblatt)

Des einen Freud ist des anderen Leid: Die Bundesnetzagentur hat der Deutschen Post erlaubt, ihre Preise für Standardbriefe und Einschreiben zu erhöhen. Ab dem kommenden Jahr müssen auf normale Briefe dann Briefmarken im Wert von 60 Cent geklebt werden, zwei Cent mehr als momentan.

Auch Einschreiben und einige Sendungen ins Ausland werden teurer, und auch bei vielen Paketen und Päckchen will der gelbe Riese mehr Porto verlangen. Da dürfte der eine oder andere Briefeschreiber murren, zumal die Post schon zum Anfang diesen Jahres das Briefporto erhöht hatte – zum ersten Mal seit 15 Jahren.

Die Deutsche Post dürfte sich über mehr Einnahmen freuen: Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge erwarten Analysten, dass die Erhöhung rund 50 Millionen Euro mehr Gewinn in die Kassen der Post spülen wird.

Und auch die Aktionäre dürften zufrieden sein: Der Aktienkurs steigt. Um rund ein Prozent verteuerte sich das Papier. Seit meinem Einstieg habe ich damit bei der Post über neun Prozent Gewinn eingestrichen.

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