Drei Strategien, drei Depots: Auch ein Rekord kann zu wenig sein

Drei Strategien, drei Depots
Auch ein Rekord kann zu wenig sein

Die beiden US-Großbanken JP Morgan und Wells Fargo haben mehr verdient als je zuvor. Doch Anleger zeigten sich unbeeindruckt. Handelsblatt-Redakteur Frank Wiebe macht dafür mehrere Gründe aus.
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Auch ein Rekordergebnis kann zu wenig sein. Die beiden großen US-Banken JP Morgan und Wells Fargo haben im ersten Quartal mehr verdient als je zu vor. Und sie haben deutlich mehr verdient, als die Analysten erwartet haben. Trotzdem gerieten die Aktien unter Druck, vor allem die von Wells Fargo. Mehrere Gründe dürfte es dafür geben.

Erstens haben die Märkte wahrscheinlich mehr als erwartet in den offiziellen Gewinnschätzungen der Analysten zum Ausdruck kam. Zweitens gab es sicher auch Gewinnmitnahmen. Und drittens zeigt der Blick in die Zahlen, dass die Banken möglicherweise gerade ihren Höhepunkt erreicht haben. Denn die Zinsmargen schmelzen, das Geschäft mit Hypotheken brummt zumindest bei Wells Fargo nicht mehr wirklich.

Die Gewinnsteigerungen wurden vor allem durch Einsparungen erreicht - aber kommt man irgendwann ans Ende der Fahnenstange. Nimmt man hinzu, dass die Erholung der US-Wirtschaft auch immer wieder auf wackeligen Füßen zu stehen scheint, dann ergibt sich das Bild: Besser wird es nicht mehr.

Gut lief es dagegen für Blackberry. Die Firma hat sich bei der SEC über einen sehr negativen Bericht beschwert, der im Laufe der Woche veröffentlicht wurde und ihre Aktie stark unter Druck gebracht hat. Er sei entweder oberflächlich oder bewusst manipuliert, klagte das Unternehmen. Das schien doch einige Anleger zum Kauf zu ermutigen.

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  • da wir heute unter 1400 waren, hat sich das thema ja dann wohl erledigt.

  • "War es das nun mit der zwölf Jahre andauernden Gold-Rally? Diese Frage ist am Markt hoch umstritten."

    Nicht bei denen, die es offensichtlich wirklich verfolgen. Für die war es auch keine Überraschung, dass dieser Einbruch passiert ist.
    Wenn es weiter fällt, fällt es unter 1400. Wenn es steigt, scheint es nahezu nach oben offen, wenn ich es richtig interpretier.

  • Unglaublich, dass immer noch von einem "satten Gewinn" gesprochen wird, wenn der Inliner max. 200,- (realistischerweise etwas weniger) BRUTTO bringt. Das wären dann max. 150,- .

    Und jetzt muss ich mal wieder den Lehrmeister raushängen lassen: Wer Nervenkitzel sucht, soll sich einen Krimi anschauen. Selbst beim Traden muss emotionslos agiert werden. Als Investor - schrecklich. Fehler zuhauf, wie man hier ja ständig sehen kann.

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