Drei Strategien, drei Depots
„Bin ich zu vorsichtig?“

Der Dax hat kräftig zugelegt. So kräftig, dass es unseren Portfoliomanagern langsam mulmig wird. Auch in der kommenden Woche bleibt es spannend: In den USA beginnt die Aufführung der nächsten Schmierenkomödie.
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Ich zähle zu den Skeptikern unter den deutschen Investoren. Und weil ich wohl derzeit nicht die einzige bin, die den starken Kursgewinnen der vergangenen Wochen misstrauisch gegenüber steht, rechnen Börsianer auch weiter mit steigenden Aktienkursen. Warum? Weil jemand wie ich nicht sein ganzes Geld ausgibt, sondern einen Teil zurückhält.

„Das skeptische Sentiment spricht dafür, dass Nachkäufe zu erwarten sind“, prognostiziert deswegen LBBW-Analyst Berndt Fernow. „Noch in diesem Jahr dürfte der Dax daher die nächste Tausendermarke in Angriff nehmen.“ Der deutsche Aktienmarkt werde Ende des Jahres bei 9000 Punkten notieren. Bisher hatte die Bank einen Stand von 8500 Zählern erwartet.

 

Den Anstieg dürften seiner Einschätzung nach drei Faktoren befeuern: bessere Aussichten für die Konjunktur, die Großzügigkeit der Notenbanken und die Suche der institutionellen Investoren nach lukrativen Anlagen. Schon die Konjunkturdaten zu Wochenbeginn – es werden heute Einkaufsmanagerindizes aus Europa, Deutschland und Frankreich veröffentlicht – dürften diese positive Einschätzung untermauern, sagt er.

Bin ich tatsächlich zu vorsichtig? Sollte ich wirklich mehr investieren? Bisher bin ich mit meiner Strategie nicht schlecht gefahren. Aber klar: Eine höhere Rendite ist nicht zu verachten – aber eben auch riskanter.

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: „Bin ich zu vorsichtig?“"

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  • Und was bitte ist an Ihren Themen neu - mal Syrien aussen vor?
    Alles seit mindestens 2 Jahren bekannt.
    Man kauft nie auf dem Höchststand, sondern wenn die Kanonen donnern: Peripherie-Europa und ein paar Schwellenländer. Mal geschaut, wie einige französischen Titel abgehen? Das ist definitiv noch lange nicht am Ende. Peugeot, Faurecia und Co haben enorm Spaß gemacht. Es gibt heute aber bessere...ist sehr, sehr einfach...fast wie im März 2009.

  • Ihr Optimismus in allen Ehren und was sagt Ihre Glaskugel zur ungelösten Eurokrise, dem US-Schuldenstreit, geopolitischen Unruhen im Nahen Osten? Alles eingepreist. Eins ist sicher, der Markt hat immer recht.

  • Vergesst die FED. Egal was die machen, es ist bereits seit Juni alles eingepreist.
    Die US Konjunktur zieht an, die Konjunktur in EU ebenfalls und die Schwellenländer haben ihren Tiefpunkt erreicht. Einzige Frage, die bleibt: wer zieht am besten. Mein Tipp: Peripherie-Europa vor Schwellenländern.
    20% Cash, 80% Aktien geht gut.

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