Drei Strategien, drei Depots
Börsenweisheiten für stürmische Zeiten

Ein kurzer Ausflug des Dax unter die 8500-Punkte-Marke wirbelt Jürgen Röders Depot durcheinander. Kerstin Leitel macht sich eine alte Börsenweisheit zu Nutze. Und Georgios Kokologiannis sieht neue Chancen in Japan.
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Das kurze Unterschreiten der Marke von 8500 Punkten beim Dax kurz vor Handelsschluss am vergangenen Mittwoch habe ich zum Anlass genommen, zum Handelsstart am Donnerstag alle Sprint- und Outperformancezertifikate zu verkaufen. Zumal die Gegenreaktion am Mittwoch schwach ausfiel.

Bei beiden Zertifikatearten wird ab einer gewissen Marke der Gewinn gehebelt, unterhalb der Marke entspricht der Kursverlauf dem eines Indexzertifikates. Da sämtliche Produkte (WKN CZ55RB, CZ55RC und DZD9KS ) über ihrer jeweiligen Marke lagen, hätten Kursrückgänge mein Depot überproportional belastet. Und ich erwarte in der nächsten Zeit Kursrückgänge.

Diese Entscheidung hat mein Depot kräftig durcheinandergewirbelt. Derzeit bin ich nur noch zu 50 Prozent investiert. Kann sein, dass ich diese drei Zertifikate viel zu früh verkauft habe. Aber ich bin der Meinung, dass ich diese Produkte mit einem Gesamtwert von mehr als 36 000 Euro, die ich am  Donnerstag verkauft habe, spätestens in der nächsten Woche wieder preiswerter kaufen kann.

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