Drei Strategien, drei Depots: Chinesen verbinden Handeln mit Ruhe und Verstand

Drei Strategien, drei Depots
Eine Woche im Zeichen der Euro-Krise

Chinesen verbinden Handeln mit Ruhe und Verstand

In China hat das Jahr der Schlange begonnen. Mit dem Tierkreiszeichen verbinden Chinesen „Handeln mit Ruhe und Verstand“ - eigentlich keine schlechten Voraussetzungen für den Aktienmarkt. Es heißt, dass die Menschen in solchen Jahren optimistischer werden.

Es wäre nicht schlecht, wenn das auch über die Grenzen Chinas hinaus die Investoren beeinflusste - zumal es einige Faktoren gibt, die in den kommenden Wochen für Unruhe sorgen könnten, etwa die bevorstehenden Wahlen in Italien oder der Haushaltsstreit in den USA.

Auch die europäische Schuldenkrise ist zuletzt wieder etwas stärker in den Vordergrund gerückt. Wie es in der Euro-Schuldenkrise weitergeht, dürfte am Montag und Dienstag beim Treffen der Finanzminister der Euro-Länder in Brüssel Thema sein.

Auf der Tagesordnung dürfte auch die Diskussion um den Wechselkurs des Euro stehen, die zuletzt insbesondere zwischen Frankreich und Deutschland geführt wurde. Daneben stehen am Montag jedoch keine wichtigen Daten an, der Start in die Woche könnte also ruhig von statten gehen. 

In der vergangenen Woche hatte der Dax über zwei Prozent verloren, trotz Kursgewinnen am Freitag. Der größte Verlierer in Deutschlands erster Börsenliga war übrigens die Commerzbank. Die Bank legt am Freitag ihre Zahlen vor und hatte bereits angekündigt, im vierten Quartal einen Verlust von 700 Millionen Euro erzielt zu haben.

Belastet wurden sowohl das Schlussquartal als auch das Gesamtjahr 2012 durch Abschreibungen auf Steueransprüche und den Verkauf der Bank Forum. Diese Nachrichten hatten die Aktie auf Talfahrt geschickt. Vor den Ergebnissen der Commerzbank am Freitag haben die Investoren aber noch andere Ergebnisse zu verarbeiten, etwa die von Thyssen-Krupp am Dienstag.

 

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