Drei Strategien, drei Depots: Das rote Minus dominiert alle Depots

Drei Strategien, drei Depots
Das rote Minus dominiert alle Depots

Solange der Dax sich nicht erholt, hält unsere konservative Anlegerin die Füße still. Im spekulativen Depot sorgt ein Indexfonds auf griechische Aktien für kleine Zuwächse, unterm Strich steht aber auch hier ein Minus.
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Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung in Griechenland, die drohende Fiskalklippe in den USA und die Proteste in Europa gegen die Sparprogramme drücken die Stimmung an den Finanzmärkten. Noch immer hat es der Dax nicht geschafft, Boden gut zu machen. Zwar konnten zuletzt einzelne Titel wie etwa Infineon zulegen, doch das ist für mich noch kein Grund, weiter einzusteigen.

Infineon ist schließlich kein Wert, der in einem konservativen Portfolio einen festen Platz einnimmt. Aber dass Eon und RWE nach den heftigen Kursverlusten am Dienstag auf der Verliererseite kleben, überrascht mich schon etwas. Auch K+S hat sich noch immer nicht berappelt und fällt weiter. Aber für mich ist das umso besser: Hat sich meine Skepsis doch ausgezahlt – zumindest heute.

Skeptisch sind offenbar auch viele andere Investoren. Die Umsätze am deutschen Aktienmarkt sind nicht sehr hoch. Und auch die Wall Street schlägt keine klare Richtung ein. Am liebsten würde ich mein Restgeld auf einem Tagesgeldkonto parken, dann könnte man wenigstens eine Mini-Rendite verbuchen. Aber das geht nicht. Und so bleibe ich erst einmal auf meinem Bargeldberg sitzen und warte auf bessere Zeiten.

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: Das rote Minus dominiert alle Depots"

Alle Kommentare
  • Nach meiner Beobachtung schreibt das Handelsblatt traditionell gegen Gold. Man lauert geradezu auf jeden kleinen Rücksetzer, der dann mit hämischen Überschriften, wie z.B "Gold verliert seinen Glanz" usw. kommentiert wird. Tatsache ist jedoch; Gold hat in den letzten 10 Jahren über 300% (in Euro) zugelegt.
    Vergleichen Sie das ruhig mal mit den Minusstrategien der HB "Experten/innen"

  • Das EON-Kaufargument, wonach ein Titel steigen muß, nachdem er kräftig gefallen ist, konnte ich schon am Dienstag nicht nachvollziehen. Denn für den Kursverfall gab es Gründe, die weiterhin bestehen. Als warnendes Beispiel möge die Commerzbank dienen: von 20 -> 1,30 €, ohne jede Chance auf Erholung. Achso nee, schlechtes Beispiel, die CoBa hat Jessi ja auch im Depot, mit gleicher Fehlargumentation.

  • vielen Dank, muunoy. Osteuropa ist allerdings groß und klein. Und ja, Risikoklassen gibt es auch. Dennoch würde ich als Aktienbesitzer im Ernstfall einen Stopp-Loss setzen oder die inneren Werte eines Fonds genau beobachten. entscheidend sind auch die Umsätze an den Börsen, den veröffentliche Meinung und öffentliche Meinung sind nicht dasselbe

  • Vermutlich investieren Sie langfristig. Diese kurzfristigen Depot-Analysen bringen doch sowieso für die meisten nichts. Ich z. B. arbeite normalerweise (heute nicht) und habe keine Zeit zum Geldverdienen. Dennoch bin ich seit Jahren und über mehrere Finanzkrisen in Aktien investiert, wobei ich die Arbeit meistens jedoch Fondsmanagern überlasse. Und wie seht es da aus: Mein Depot für Papiere von vor 2009 hat ein Plus von 23%. Mein Depot für alles danach hat ein Plus von 6,7%. Und woran liegt es? Keineswegs an Europ. oder USA-Aktien. Die Fonds sind alle noch im Minus. Schwellenänderfonds sind hingegen massiv im Plus. Auch ein Hedgefondszertifikat hat sich prächtig aufgrund der Finanzkrise (die gehen Short) entwickelt. Deutsche MDAX-Werte und Aktien Schweizer Unternehmen haben sich auch gut entwickelt. Mit Rohstoffen habe ich auch schon viel vedient, bin aber beim Höchststand während der Blase in 2008 zum größten Teil ausgestiegen und baue erst jetzt langsam wieder auf. Auch Anleihefonds, die in Unternehmensanleihen von Unternehmen außerhalb der EUR-Zone investieren, kann ich empfehlen. Also, ich denke, Europas Zeit ist vorbei. Die Musik spielt in Zukunft in Asien und teilweise im Mittleren Osten. Bei den USA gehe ich davon aus, dass sie sich wieder aufrappeln und aktuell wohl ein Wiederenstieg in Amerikanische Aktien sinnvoll sein könnte. In Europa würde ich nur noch auf Werte in DE, der CH und in Osteuropa setzen. Skandinavische Wete halte ich für teilweise schon ziemlich teuer.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Bin auch seit Jahren in Nestle drin: immer im Plus. Langweiliger Wiederkäuer, eben Schweizer Almkühe mit lila-Anzug und Albhorn vor den Rüffellöchern...

  • Irgendetwas mache ich im Gegensazu zu den Experten falsch, aber was? Mein Depot steht aktuell bei einem Plus von 6,44 Prozent...

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