Drei Strategien, drei Depots: Das spekulative Depot trotzt den sinkenden Kursen

Drei Strategien, drei Depots
Viele Insider verkaufen viele Aktien

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Das spekulative Depot trotzt den sinkenden Kursen

Die Nervosität an der Börse nimmt spürbar zu. „Die Euro-Krise ist zurück“, hieß am Mittwoch mal wieder. Als ob sie jemals weggewesen wäre. Sie wird verdrängt, ob bewusst oder unbewusst, aber weg ist sie nicht. Sie begleitet uns; wahrscheinlich noch Jahre lang.

Aktuell sorgten sich die Börsianer mal wieder um die politische Stabilität in den südeuropäischen Schuldenstaaten. Die andauernden Korruptionsvorwürfen gegen den spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy und das Wiedererstarken der Berlusconi-Partei in Italien – Ende Februar wird in Italien gewählt –  lässt die Zweifel der Anleger wachsen.

Das Ergebnis: Der Dax schmierte ab – schon zum zweiten Mal in dieser Woche. Dieses Mal hat es aber mein Depot zum Glück nicht erwischt. Unterm Strich hat es sich so gut wie nicht bewegt. An schwachen Börsentagen wohl eine gute Nachricht.

Auch bei Einzelwerten fiel nur die Commerzbank auf. Für die Aktionäre von Deutschlands zweitgrößter Bank war gestern kein guter Tag, wieder einmal. Mein Plus schnurrt damit weiter zusammen, aber ich hoffe auf bessere Tage.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: Viele Insider verkaufen viele Aktien"

Alle Kommentare
  • Wenn Sie bei 14000 im Dow nicht verkaufen -wann dann? Wenn er wieder auf 6800 einbricht,wie in 09?

  • Die Depots sind vertauscht.

  • "In der letzten Zeit hatte die Börse sich schneller bewegt als die reale Wirtschaft. Sie ist vorausgelaufen - ein klassisches Muster - und kommt daher vielleicht auch eher an ihre Grenzen."

    Haha! Das ist dermaßen untertrieben, das es nur noch lächerlich klingt! Man sollte nicht vergessen, das der Kapitalmarkt bzw. das weltweite Kapitalvolumen min. das 40-fache der Realwirtschaft entspricht! Seit Super-Draghi wohl eher dem 50-fachen! Wer das nicht als problematisch ansieht hat keine Ahnung was Geld ist bzw. wie die Wirtschaft funktioniert! Es kann nur irgendwann wieder in einer Weltwirtschaftskrise enden! Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Aber immer schön nach dem Motto: Immer lustig und vergnügt, bis der Arsch im Sarge liegt!

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