Drei Strategien, drei Depots
Dax-Rally zwingt Anleger zum Handeln

Der Dax durchbrach zum ersten Mal die 9200-Punkte-Marke. Grund genug für Handelsblatt-Redakteur Georgios Kokologiannis die Reißleine zu ziehen. Er trennt sich von Reverse-Bonuszertifikaten.
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Sollte der Dax die Marke von 9200 Punkten nachhaltig überwinden, dann verkaufe ich meine Reverse-Bonuszertifikate (WKN: TB58NW). Das hatte ich vergangene Woche angekündigt – jetzt ist es soweit.: Ich trenne mich von den Papieren, die ich im Sommer erworben hatte und realisiere einen Buchverlust von knapp 300 Euro.

Mit dieser Depotposition hatte ich darauf gesetzt, dass der deutsche Leitindex bis Weihnachten nicht die Marke von 9400 Punkten knackt – andernfalls rutschen die Produkte tief ins Minus. Was im Sommer kaum jemand für möglich hielt, ist mittlerweile mehr als wahrscheinlich geworden. Im Gegenzug hat sich das Chance-Risikoprofil der Zertifikate stark verändert: Aus einer eher defensiven Anlage ist ein spekulative Wette geworden, die nicht mehr zu meinem Portfolio passt.

Da ich trotz der aktuellen Rekordjagd an den Börsen mittelfristig einen kräftigeren Rücksetzer erwarte, kaufe ich gleichzeitig ein neues Reverse-Bonuszertifikat auf den Dax, dessen relevante Schwelle allerdings deutlich höher liegt (WKN: CB1PG5): Falls der Index bis Mitte April nicht auf 9950 Punkte steigt, erziele ich damit einen Gewinn von rund viereinhalb Prozent – das entspricht einer Rendite von zehn Prozent per annum.

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