Drei Strategien, drei Depots
„Den Dax bringt nichts aus der Fassung“

Der Zwangsstillstand der Behörden in den USA lies die Börsen wider Erwarten nicht fallen, sondern steigen. Aber die nächste Entwicklung ist ungewiss. Die Handelsblatt-Redakteure reagierten unterschiedlich.
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Selbst ein „Governmentshutdown“ in den USA bringt den Dax nicht aus der Fassung. Nachdem sich Demokraten und Republikaner nicht auf einen Übergangshaushalt hatten einigen können, fing am Dienstag das neue Haushaltsjahr in den USA ohne neuen Etat an. Die Folge: Hunderttausende Bundesangestellte gehen zum 1. Oktober in den Zwangsurlaub. Ein Kompromiss zwischen beiden politischen Lagern im US-Kongress ist die Voraussetzung dafür, dass die gesetzliche Schuldenobergrenze von derzeit 16,7 Billionen Dollar angehoben werden kann.

Doch trotzdem legte die deutsche Börse zu. Zwar sind die Kursgewinne nicht gerade üppig, aber das wäre angesichts der möglichen Folgen des Haushaltsstreits, dem bevorstehenden Ende der Hilfsmaßnahmen der Federal Reserve und der vorangegangenen Kursgewinne des Dax wohl auch zu viel verlangt.

Dabei gab es am Dienstag auch einen veritablen Kurssturz an der deutschen Börse zu sehen: Die Loewe-Aktie verlor ein Drittel an Wert, nachdem das Management des TV-Herstellers Insolvenz beantragen musste. Nun hofft man im fränkischen Kronach, dass bis Ende des Monats ein Investor gefunden wird. Die Börsianer sind da skeptisch - und ich bin heilfroh, dass ich die Aktie nicht in meinem Depot habe.

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