Drei Strategien, drei Depots: Der Dax auf Drogen

Drei Strategien, drei Depots
Der Dax auf Drogen

Der Dax bricht alle Rekorde. Doch was bedeutet das Allzeithoch für Anleger? Drei Handelsblatt-Redakteure veröffentlichen ihre Muster-Depots und analysieren die aktuelle Lage an den Märkten.
  • 3

Vom wegen Angst vor dem Allzeithoch. Sah es gestern noch so aus, als ob Börsianer ein wenig Höhenangst hätten, nahm der Dax die magische Marke von 8.152 Punkten nahezu im Flug. Damit hat der deutsche Standardwerteindex seinen Rekord aus dem Jahr 2007 geknackt. Fast bis auf 8.200 Punkte ging es nach oben.

Natürlich ist die Rally getrieben vom billigen Geld der Notenbanken. Und genau das könnte irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft zum Problem werden. Das billige Geld wirkt wie eine Droge, doch wehe die Märkte werden auf Entzug gesetzt.

Denn sollte sich die Konjunktur in den USA oder der Euro-Zone eines Tages erholen, könnten die Notenbanken ihre „Politik des billigen Geldes“ beenden und auch die Leitzinsen wieder anheben. Der genaue Ablauf wird zum Drahtseilakt - selten waren die Zentralbanken weltweit mit einer so kniffligen Aufgabe konfrontiert.

Schon kleine Andeutungen eines Richtungswechsels aus Kreisen der Währungshüter können dann für Erschütterungen an den Aktien- oder auch an den Anleihemärkten sorgen. Denn derzeit sind diese Märkte abhängig von den Entscheidungen der Notenbanken und weniger von fundamentalen Wirtschaftsdaten. Hoffen wir also, dass der Entzug – wenn er denn kommt – mit Maß vollzogen wird.

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: Der Dax auf Drogen"

Alle Kommentare
  • Ds soll ja Charts geben, mit denen man einfach den Kurs verfolgen kann und sieht wo er dreht.

  • Glückwunsch dem DAX, dass du es nach so langer Zeit endlich geschafft hast.

    Für mich als Algo- und System-Trader mit einem Positionslimit von max. 6 FDAXen (150 € der Punkt bzw. ca. 1,2 Mio. € VaR) und 10000 DBK-Aktien (also insg. ca. 1,5 Mio.€ VaR sind Minuten schon eien Ewigkeit. Das ist der einzige Vorteil von runter, man verdient schneller mehr. Ansonsten könnte es meinetwegen auch immer nur steigen.

  • Glückwunsch dem DAX, dass du es nach so langer Zeit endlich geschafft hast.

    Für mich als Algo- und System-Trader mit einem Positionslimit von max. 6 FDAXen (150 € der Punkt bzw. ca. 1,2 Mio. € VaR) sind Minuten schon eine Ewigkeit. Das ist der einzige Vorteil von runter, man verdient schneller mehr. Ansonsten könnte es meinetwegen auch immer nur steigen.

Serviceangebote