Drei Strategien, drei Depots

Der Euro wird wieder zum Problemfall

Die Nervosität an Europas Börsen wächst. Das erkennen auch die Handelsblatt-Redakteure. Sie versuchen allerdings in der Krise einen kühlen Kopf zu bewahren und schauen schon auf die Zeit nach Ostern.
8 Kommentare
Kerstin Leitel Quelle: Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

(Foto: Bert Bostelmann für Handelsblatt)

Zypern, Italien, schlechte Konjunkturdaten – kein Wunder, dass es am Mittwoch am deutschen Aktienmarkt noch einmal abwärts ging. Viele Investoren nahmen offenbar Gewinne mit. Da freue ich mich auf Ostern. Ein paar Tage ohne Handel kommen wie gerufen. Als kurzfristiger Investor hätte ich vielleicht auch verkauft, um nicht über das lange Wochenende von schlechten Nachrichten überrascht zu werden, aber als langfristiger Anleger ist das für mich keine Option.

Dem Anlass entsprechend habe ich einen kurzen Blick auf die Aktien von Lindt & Sprüngli und Nestlé geworfen. Die Aktien sind gut gelaufen. Nun trauen Analysten den Papieren nicht mehr viel zu. Bei Lindt ist die Mehrheit der Experten neutral eingestellt, bei Nestlé halten sich Kauf- und Halteempfehlungen die Waage.

Auch die Kursziele verheißen keine großen Sprünge. Ich denke, ich werde statt der Aktien lieber Osterhasen und -eier kaufen. Ob wohl viele so denken? Dann sollte man sich nächste Woche vielleicht die Aktien der Sportartikelhersteller anschauen.

Die Prognosen sind nicht gut
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8 Kommentare zu "Drei Strategien, drei Depots: Der Euro wird wieder zum Problemfall"

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  • Wann kehren wir zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit in Europa, die gut funktionierte, zurück und beenden den Euro (Teuro) mit Länderwährungen, die man auf- und abwerten konnte, um im Wettbewerb zu bestehen? Eine europäische Gleichmacherei ohne Bürgerwillen führt in den Ruin, dem sich diese EU schon massiv nähert? Die EU-Diktatur führt uns ins Desaster. Auch Länder wie Deutschland, Niederlande, Österreich, Finnland werden mit in die Tiefe gerissen. Die EZB hat ihren Weg verlassen und sich fast nur noch als Bad-Bank gezeigt. Diese EU und diesen dauerkranken Euro wollte kein Bürger.

  • Der Euro wird nicht wieder zu Problemfall, er ist das Problem und das Problem war nie weg.

  • CDU/SPD/Grüne/FDP wollen nicht regieren sondern herrschen.

  • Italien und Spanien (marode Banken und Regionen) geben dem Euro den Rest. Spanien steht im Ranking der Gesamtverschuldung (außer Staatsverschuldung auch die Verschuldung der privaten Haushalte und der Unternehmen (ohne Bankensektor)) ganz oben. Nichts wurde gelöst, nur Zeit wurde sehr teuer erkauft.
    Die, die die Krise befeuerten (z.B. Regling beim Eintritt Griechenlands, oder Asmussen), sind auch die "Löser".
    Die EZB ist zur bad bank verkommen, verteilt ELAs hier und ELAs dort, OMT wird wohl bald wieder hochgefahren, Target 2 für die Buba beträgt 616 Mrd) und die Völker Europas hassen sich. Die Euro-Ideologen müssen zur Verantwortung gezogen werden. Europa gab es vor dem Euro und wird es auch nach dem Euro noch geben.

  • Der Euro wird wieder zum Problemfall

    Ja, war er jemals etwas anderes?? :-)

  • Der Euro ist tot.

  • Der Euro wird wieder zum Problemfall
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    Aber das kann doch gar nicht sein, der kluge Barroso in Brüssel hat doch gesagt, dass die Krise endgültig und immer vorbei ist. Und der muss es doch wohl wissen, oder etwa nicht!?

  • Man blickt weit voraus beim HB, auf die Zeit nach Ostern.
    Das sind gerade mal 6 Tage. Die können bei der möglichen Dynamik der Ereignisse in der Tat ein langer Zeitraum sein.

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